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Speicherhersteller Micron gibt China-Geschäft teilweise auf
Der US-Speicherchipkonzern Micron Technology steht beim Handelskrieg zwischen den USA und China schon länger zwischen den Fronten. Nun gibt das Unternehmen sein Geschäft mit Server-Speichern in China überwiegend auf.
Wie Micron erklärte, wird das Unternehmen keine DRAM- und NAND-Chips für Serversysteme mehr nach China liefern. DRAM-Chips dienen als temporärer Arbeitsspeicher für schnelle Datenzugriffe, während ein Gerät in Betrieb ist. Mit NAND-Technologie werden Daten dauerhaft auch ohne Stromversorgung gespeichert.
Geschäft ohne Großkunden sinnlos
Micron leidet bereits seit mehr als zwei Jahren unter dem Handelskrieg zwischen den USA und China. Als Reaktion auf US-Sanktionen hatte die chinesische Regierung 2023 erklärt, dass Micron-Chips ein Sicherheitsrisiko darstellen würden. Größere chinesische Firmen dürfen seitdem keine Micron-Speicher mehr verbauen.
Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier zu nachhaltigen Chip-Herstellern.
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09.03.26
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