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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
Steico: Hohe Kosten drücken den Gewinn
Der nachhaltige Dämmstoffhersteller Steico hat in den letzten Monaten seinen Umsatz gesteigert, leidet aber unter deutlich gestiegenen Kosten. Wie reagiert die Aktie des ECOreporter-Favoriten aus dem bayrischen Feldkirchen?
Steico setzte im ersten Halbjahr 2026 etwas mehr als 200 Millionen Euro um. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Nach einem schwachen ersten Quartal profitierte der Konzern im zweiten Quartal nach eigenen Angaben von einer spürbar höheren Nachfrage nach seinen Produkten.
Erwartungen bleiben in etwa auf Vorjahresniveau
Der Nettogewinn ging hingegen um ein Viertel auf 7,9 Millionen Euro zurück. Steico sieht sich weiterhin „mit massiven Kostensteigerungen in Folge des USA/Iran-Kriegs und den damit einhergehenden Lieferkettenstörungen konfrontiert“. Eine nachhaltige Entspannung sei „derzeit nicht ersichtlich, die Bezugskosten steigen in vielen Bereichen weiter“. Bereits vorgenommene Preiserhöhungen würden erst mit zeitlichem Verzug greifen.
Das Management rechnet aber im zweiten Halbjahr mit weiterem Wachstum sowie einer Verbesserung der Gewinnmargen und hält deshalb an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Sollten sich die Konjunkturaussichten nicht eintrüben, erwartet man eine Umsatzentwicklung zwischen minus 2 Prozent und plus 4 Prozent zum Vorjahr. Das entspräche einem Umsatz von rund 375 bis 398 Millionen Euro. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) kalkuliert Steico mit einer Spanne von 30 bis 38 Millionen Euro. 2025 lag das EBIT bei 35,9 Millionen Euro.
Lesen Sie auch unsere Dossiers zu nachhaltigen Dämmstoffaktien und zu den ECOreporter-Spezialwerte-Aktien.
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