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Tesla will keine Tariflöhne in deutschem Werk
Der US-Elektroautohersteller Tesla lehnt für sein Werk im brandenburgischen Grünheide die Einführung eines Tarifvertrags weiter kategorisch ab. Beim Streit mit der Gewerkschaft IG Metall steht auch eine anstehende Betriebsratswahl im Fokus. Gleichzeitig verabschiedet sich Tesla von der Nachhaltigkeit als Unternehmensleitspruch.
Werksleiter André Thierig erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Tesla habe die Entgelte für Mitarbeitende in diesem Jahr um 4 Prozent erhöht. Dies sei doppelt so viel wie im "einschlägigen Tarifvertrag", in dem es nur eine Erhöhung um 2 Prozent gegeben habe. Seit Produktionsbeginn vor vier Jahren beliefen sich die Lohnerhöhungen bei Tesla in Grünheide demnach auf mehr als 25 Prozent.
IG Metall sieht "irreführenden Vergleich"
Laut Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen, ist diese Darstellung aber verzerrt. Tesla versuche, die Öffentlichkeit "mit irreführenden Vergleichen" zu täuschen. Die Geschäftsführung des Werks ziehe für ihre Vergleiche die niedrigste Entgeltgruppe des Vertrags heran. Diese würde es in Autowerken aber gar nicht geben.
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