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Thule steigert Gewinn in schwierigem Marktumfeld
Der schwedische Outdoor-Konzern Thule hat im zweiten Quartal 2026 seinen Gewinn gesteigert. Zwar legten die Umsätze nur leicht zu, das Unternehmen konnte aber seine Margen verbessern. Analysten reagierten dennoch enttäuscht.
Thule setzte im zweiten Quartal 3,42 Milliarden Schwedische Kronen (311 Millionen Euro) um. Das sind 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ohne negative Wechselkurseffekte wäre der Umsatz um 2,5 Prozent gestiegen. Alle Produktbereiche legten zu – von Fahrradträgern und Auto-Dachboxen über Produkte für den Transport von Kindern und Hunden bis hin zu Wohnmobilzubehör sowie Taschen und Smartphone-Halterungen. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft in Europa, während Nordamerika – also insbesondere der US-Markt – weiter hinter den Erwartungen zurückblieb.
Enttäuschung an der Börse
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um knapp 8 Prozent auf 756 Millionen Kronen (69 Millionen Euro). Der Nettogewinn erhöhte sich um fast 5 Prozent auf 537 Millionen Kronen (49 Millionen Euro). Nach Angaben des Unternehmens trugen vor allem eine höhere Bruttomarge, niedrigere Entwicklungskosten und weitere Effizienzsteigerungen zu dem besseren Ergebnis bei.
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