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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
UmweltBank schließt Kapitalerhöhung ab
Die Nürnberger UmweltBank hat im Rahmen einer Kapitalerhöhung für knapp 20,7 Millionen Euro neue Aktien verkauft. Der ECOreporter-Aktien-Favorit hatte allerdings auf eine noch stärkere Nachfrage gehofft.
Die UmweltBank platzierte knapp 5,17 Millionen neue Inhaberstückaktien für je 4,00 Euro bei den eigenen Aktionären sowie ausgesuchten institutionellen Investoren. Das Grundkapital der Bank erhöhte sich dadurch um rund 14 Prozent. Die Kapitalerhöhung hätte noch weitere Verkäufe erlaubt, die maximale Zahl der neuen Aktien betrug etwas mehr als 9 Millionen.
Das Kreditgeschäft soll wachsen
Die UmweltBank zeigt sich zufrieden mit dem Platzierungsergebnis. „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer neuen Investoren und danken gleichzeitig unseren langjährigen Aktionären für Ihre Unterstützung. Dieses Vertrauen ist für uns Ansporn und Verpflichtung, unsere Strategie entschlossen weiter umzusetzen“, sagt Vorstandssprecher Dietmar von Blücher. „Mit der Kapitalerhöhung gewinnen wir mehr Flexibilität, um unsere Mission – die konsequente Förderung nachhaltiger Projekte – weiter voranzutreiben und den Kapitalmarkt aktiv als Partner bei der Transformation hin zu einer ökologischeren Wirtschaft einzubinden.“
Mit dem Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung will die UmweltBank ihre Kapitalausstattung stärken und ihr Kreditgeschäft ausweiten.
Die UmweltBank ist ein ECOreporter-Aktien-Favorit aus der Kategorie Grüne Spezialwerte. Lesen Sie auch unser Unternehmensporträt.
Wie ECOreporter die UmweltBank-Aktie derzeit einschätzt, erfahren Sie im folgenden Premium-Bereich.
Der folgende Premium-Inhalt ist aufgrund des Artikelalters nun frei verfügbar.
Die UmweltBank-Aktie ist gestern mit einem Plus von 3,2 Prozent zum Vortag und einem Kurs von 4,23 Euro aus dem Handel an der Börse gettex gegangen. Ein Grund für den Zuwachs könnte sein, dass das Verkaufsvolumen der Kapitalerhöhung nicht ausgereizt wurde und deshalb weniger neue Aktien als erwartet an zukünftigen Unternehmensgewinnen beteiligt werden. Das erhöht tendenziell die Wertigkeit der bestehenden Aktien.
Die Aktie bewegt sich auf niedrigem Niveau
In den vergangenen zwei Jahren hat die UmweltBank viel Geld in den internen Umbau gesteckt. Der Konzern erneuerte unter anderem sein IT-System und stellte sich auch strukturell neu auf. Zudem startete das Institut ein Girokonto-Angebot. Vor einigen Wochen brachte die Bank ihren zweiten ETF auf den Markt (ECOreporter hat ihn hier getestet).
Wirtschaftlich ist die UmweltBank auf Erholungskurs, und die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat ihre Überwachung des Geldhauses wegen festgestellter aufsichtsrechtlicher Defizite mittlerweile beendet. Allerdings befindet sich die Bank weiterhin in einer Übergangsphase. Ihre Geschäfte und gerade die Ergebnisse werden mindestens im laufenden Jahr noch unter Druck stehen. Das zeigt sich auch am niedrigen Börsenkurs: Im Jahresvergleich ist die Aktie 16 Prozent im Minus, auf fünf Jahre gesehen hat sie 61 Prozent an Wert verloren.
Nach Einschätzung von ECOreporter bleibt die Aktie bis auf Weiteres eine Option für geduldige Anlegerinnen und Anleger, die mit erhöhten Risiken leben können.
UmweltBank AG: ISIN DE0005570808 / WKN 557080
(Aktuelle Kursdaten zu der Aktie erhalten Sie, wenn Sie auf das Symbol hinter der WKN klicken.)
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23.10.26
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