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Anleihen / AIF, ECOanlagecheck, Windenergie-Investments, Solarenergie-Investments
Unabhängige Analyse: AC One Planet ELTIF von Aquila Capital - ab 100 Euro in grüne Energien investieren
Der offene Investmentfonds AC One Planet ELTIF will in erster Linie Anlagen in den Bereichen Erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur erwerben. Mindestens 80 Prozent der Investitionen sollen zum Klimaschutz beitragen. Der Fonds hat ein Zielvolumen von nicht unter 300 Millionen Euro. Die Mindestanlage für den European Long-Term Investment Fund (ELTIF) beträgt einen Fondsanteil mit einem Erstausgabepreis von 100 Euro.
Der Fonds hat laut Memorandum das Ziel, stabile Erträge und langfristiges Kapitalwachstum aus langfristigen Sachwerten zu erzielen, indem er in ein breit gestreutes Portfolio von Vermögenswerten aus dem Bereich Erneuerbare Energie und Infrastruktur investiert. Die Anlagerisiken sollen durch ein hohes Maß an Diversifizierung hinsichtlich Ländern, Technologien und Entwicklungsstufen verringert werden.
Startportfolio in Vorbereitung
Zum geplanten Startportfolio des AC One Planet ELTIF zählen nach Angaben von Aquila Capital (laut Fonds-Internetseite, Abruf: 20.3.2024) in Betrieb genommene Solar- und Windparks, kleine Wasserkraftwerke, die bereits Strom produzieren, und Batteriespeichersysteme. Auch Finanzierungen zum Bau von Solar- und Windparks sowie für Batteriespeichersysteme sind für das Startportfolio des Fonds vorgesehen.
Der Investitionsfokus des ELTIF soll laut Informationsmemorandum (vom November 2023) in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und in Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) liegen. Der derzeitige Fokus liegt nach Angaben von Aquila Capital auf Europa und dem Wirtschaftsraum Asien-Pazifik (APAC). Der Fonds richtet sich sowohl an professionelle Investoren als auch an Kleinanlegerinnen und Kleinanleger.
Über welche Erfahrungen, Kompetenzen und Projektpipelines im Bereich Erneuerbare Energien und Energiespeicher verfügt die Aquila Group? In welchen Ländern und Märkten ist sie in den letzten Jahren besonders aktiv gewesen? Wie sind Kosten, Kündigungen und Ausschüttungen des Fonds geregelt? Wie hoch ist die Renditeerwartung? Welche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken hat das Fondsangebot? Antworten auf diese und weitere Fragen sowie das ECOreporter-Fazit erhalten Sie nachfolgend im Premium-Bereich.
Der folgende Premium-Inhalt ist aufgrund des Artikelalters nun frei verfügbar.
Aquila Capital kann nach eigenen Angaben auf eine Projektpipeline an Wind- und Wasserkraft- sowie Solar- und Batteriespeicherprojekten im Wert von mehreren Milliarden Euro zurückgreifen. Investitionen hat der Fonds bislang noch nicht getätigt, für ausgewählte Assets wurden nach Aussage von Aquila Capital aber bereits Vorab-Vereinbarungen für den Fonds getroffen (Stand: 1.3.2024).
Der AC One Planet ELTIF ist laut Basisinformationsblatt (BIB; vom 20.11.2023, für die Anteilklasse OIF R) ein Investmentfonds in der Form eines Sondervermögens, der als europäischer langfristiger Investmentfonds (ELTIF) qualifiziert und gemäß den Gesetzen des Großherzogtums Luxemburg gegründet wurde.
Verwaltungsgesellschaft und Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) bzw. Alternative Investment Fund Manager (AIFM) des Fonds ist die Alter Domus Management Company S.A. aus Luxemburg. Sie ist für das Risikomanagement des Fonds verantwortlich, handelt im Namen des Fonds und verwaltet dessen Vermögen, jedoch ausschließlich im Interesse und für Rechnung der Anteilinhaberinnen und Anteilinhaber des Fonds. Die Anlegerinnen und Anleger haben laut Memorandum grundsätzlich keinen Einfluss auf die Entscheidungen der KVG. Die Vermögen des Fonds und der KVG sind getrennt, sodass eine Insolvenz der KVG laut BIB keine Auswirkungen auf die Fähigkeit des Fonds haben sollte, Zahlungen an die Anlegerinnen und Anleger zu leisten.
Fondsinitiatorin
Die KVG hat das Portfoliomanagement an die in Hamburg ansässige Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH (handelnd durch ihre Luxemburger Zweigniederlassung) ausgelagert. Die Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH (im Folgenden: Portfoliomanager) darf laut Memorandum im Namen und für Rechnung des Fonds zulässige Vermögenswerte kaufen und verkaufen, Gelder anlegen und alle sonstigen zur Erreichung des Investmentziels notwendigen Anlageentscheidungen eigenständig treffen. Sie darf den Angaben nach insbesondere alle Entscheidungen über Art, Umfang, Methode und Zeitpunkt von Investmenttransaktionen treffen.
Aquila Capital hat ECOreporter Informationen vorgelegt, die langjährige Erfahrungen und Kompetenzen der Führungskräfte des Portfoliomanagers belegen. Aquila Capital hat den Angaben nach über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich auf Teams für die Bereiche Fonds- und Projektmanagement, Investment Management, Fund Management, Asset Management, Bewertung, Risikomanagement und Produktstrukturierung verteilen.
Der Portfoliomanager ist Teil der Aquila Group. Diese ist laut Memorandum eine Investmentgesellschaft mit Fokus auf Entwicklung und Management essenzieller Sachwertanlagen. Die Aquila Group verfolge den Ansatz, reale Sachwertanlagen frühzeitig zu initiieren, zu entwickeln und über ihre gesamte Lebensdauer und die volle Wertschöpfungskette zu managen und zu optimieren. In solchen Sachwertanlagen verwaltet die Aquila Group nach eigenen Angaben ca. 14,7 Milliarden Euro für Investoren weltweit (Stand: 30.6.2023).
Leistungsbilanz
Die Aquila Group befindet sich nach Unternehmensangaben mehrheitlich im Besitz der Gründer und Partner. In den vergangenen 20 Jahren hat die Aquila Group laut Memorandum im Bereich Erneuerbare Energien ein europäisches Anlageportfolio aufgebaut, das Windenergie-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 16,6 Gigawatt (GW) umfasst. Hinzu kommen den Angaben nach 1,8 Millionen Quadratmeter nachhaltiger Immobilien- und grüner Logistikprojekte in operativer, Bau- oder Entwicklungsphase. Weitere Investitionsschwerpunkte der Aquila Group sind laut Memorandum Bereiche wie Energieeffizienz, Forstwirtschaft sowie Rechenzentren. Mit rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 56 Ländern ist die Aquila Group mit 19 Büros in 17 Ländern vertreten (Stand: 18.1.2024).

Der Fonds strebt ein Anlagen-Portfolio mit anfangs etwa 36 Prozent Solarenergie an. / Foto: Aquila Capital
Der Portfoliomanager Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH wurde gemäß den Angaben in seinem Jahresabschluss für 2022 in den Konzernabschluss der Aquila Capital Holding GmbH aus Hamburg einbezogen. Im Januar 2024 gab die Aquila Group bekannt, dass die Commerzbank eine Beteiligung von 74,9 Prozent an der Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH (dem Portfoliomanager des Fonds) von der Aquila Group erwirbt. Laut Aquila-Pressemeldung soll der Portfoliomanager eigenständig bleiben und auch dessen bestehende Management- und Fondsmanagement-Teams ihre Funktionen beibehalten. Der Erwerb durch die Commerzbank steht laut der Meldung (vom 18.1.2024) unter Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen, mit einem Vollzug werde im Laufe des zweiten Quartals 2024 gerechnet.
Aquila hatte früher mehrere geschlossene Publikumsfonds auf den Markt gebracht, insbesondere im Bereich Photovoltaik, aber auch zumindest jeweils einen Fonds mit den Investitionszielen Windenergie, Wasserkraft und Holzwirtschaft. Eine aktuelle Leistungsbilanz für die Fonds liegt nicht vor, da Aquila seit ca. zehn Jahren keine geschlossenen Publikumsfonds mehr aufgelegt hat, sondern sich auf Angebote für institutionelle Anlegerinnen und Anleger konzentriert hat. Für solche nicht öffentlichen Fonds wird in der Regel keine Leistungsbilanz veröffentlicht.
Kapitalstruktur des Fonds
Das Mindestkapital des Fonds beträgt laut Memorandum 1,25 Millionen Euro, das nach Angaben von Aquila Capital bereits zum Auflegungsdatum des Fonds am 1.3.2024 substanziell überschritten wurde. Darüber hinaus hat Aquila Capital keinen Zwischenstand hinsichtlich des Platzierungsvolumens angegeben. Das Zielvolumen des Fonds beträgt laut der Fonds-Marketingbroschüre (Stand: 30.9.2023) mindestens 300 Millionen Euro.
In Übereinstimmung mit der reformierten ELTIF-Verordnung darf der Fonds zudem laut Memorandum Kredite aufnehmen, sofern diese Kreditaufnahme auf Fondsebene nicht über 50 Prozent des Nettoinventarwertes des Fonds hinausgeht. Auf der Ebene der Vermögenswerte kann der ELTIF Kreditmittel von bis zu 60 Prozent des Fondskapitals aufnehmen, bezogen auf sein gesamtes Portfolio. Diese Obergrenze gilt laut Memorandum nicht für die ersten fünf Jahre nach dem ersten Closing des ELTIF.
Der Fonds kann seinen Beteiligungsunternehmen Finanzierungen ausreichen. Er kann ferner laut Memorandum seine Anteile an den Beteiligungsunternehmen als Sicherheit stellen und Sicherheiten für Verbindlichkeiten oder vertragliche Verpflichtungen dieser Beteiligungsunternehmen stellen. Gesellschafterdarlehen und/oder gruppeninterne Darlehen, die Beteiligungsunternehmen gewährt wurden, werden bei der Berechnung der Kredit-Obergrenze nicht berücksichtigt. Der Fonds darf laut Memorandum derivative Finanzinstrumente nur einsetzen, um die Währungs-, Kredit- und Zinsrisiken des Fonds zu steuern.
Anteilsklassen
Die KVG ist berechtigt, für den Fonds verschiedene Anteilsklassen aufzulegen, die sich unter anderem im Hinblick auf Währung, Zeichnungspreise und Gebührenstruktur, Ausschüttungs- und Wiederanlagepolitik, Absicherungsstrategien, Mindestanlagebeträge, Investorenvoraussetzungen und Zahlungsmodalitäten unterscheiden können. Laut Memorandum hat der Fonds derzeit sechs Anteilsklassen.
Die Anteilsklassen S, OIF S und OIF SI sind sogenannte Seedklassen, die das Basiskapital für den Aufbau des Portfolios des Fonds stellen (Seed, deutsch: die Saat). Die Seedklassen bleiben laut Memorandum geöffnet, bis die aggregierten Zeichnungsvolumen der Seedklassen 150 Millionen Euro erreichen, jedoch spätestens bis zum ersten Jahrestag der Gründung des Fonds. Die KVG kann aber auch einen anderen Betrag oder einen anderen Zeitpunkt für die Schließung der Seedklassen bestimmen. Die Seed-Anteilsklassen sind ausschüttend.
Zu den Nicht-Seed-Klassen (Standardklassen) gehören die Anteilklassen OIF R (Vertriebspartner; für Kleinanlegerinnen und Kleinanleger hauptsächlich relevant), OIF V (Vermögensverwalter) und OIF I (Institutionell). Die Mindestzeichnung beträgt bei der Anteilklassen OIF I 1 Million Euro. Bei den Anteilsklassen OIF R und OIF V ist laut Memorandum der ursprüngliche Mindestzeichnungsbetrag von 10.000 Euro ab dem 10. Januar 2024 und damit ab Geltung der Reformierten ELTIF-Verordnung entfallen. Der Erstausgabepreis eines Fondsanteils beträgt 100 Euro.
Kosten
Der Ausgabeaufschlag (Agio) beträgt für alle Anteilsklassen bis zu 4,0 Prozent des Anteilwerts. Der Ausgabeaufschlag stellt laut Memorandum im Wesentlichen eine Vergütung für den Vertrieb der Anteile des Fonds dar und wird an die betreffenden Vertriebsstellen weitergegeben. Laut Memorandum werden alle Gründungskosten von bis zu 500.000 Euro vom Fonds getragen.
- Verwaltungsgebühr für KVG (pro Jahr): bis zu 0,23 Prozent
- Portfoliomanagementgebühr (inklusive Vertriebsstellengebühr, pro Jahr): bis zu 1,8 Prozent
Die Prozentzahlen beziehen sich auf den Nettoinventarwert. Die Verwahrstelle erhält für die von ihr erbrachten Leistungen laut Memorandum vierteljährlich eine in Luxemburg marktübliche Vergütung, die erst im Jahresbericht offengelegt werde.
Die Portfoliomanagementgebühr von bis zu 1,8 Prozent pro Jahr gilt für die Standard-Anteilsklasse OIF R (Vertriebspartner). Bei den „Frühzeichner“-Seedklassen beträgt die jährliche Portfoliomanagementgebühr bis zu 1,55 Prozent (Vertriebspartner) bzw. bis zu 0,8 Prozent (Institutionell und Vermögensverwalter). Über die Laufzeit des Fonds wird laut Memorandum insgesamt eine durchschnittliche Gesamtkostenquote von 1,32 bis 2,63 Prozent des durchschnittlichen Nettoinventarwerts innerhalb einer Abrechnungsperiode angestrebt. Die Gesamtkostenquote kann aber auch niedriger liegen, wie es nach Angaben von Aquila Capital derzeit der Fall ist. Bei der Gesamtkostenquote sind nicht die Kosten enthalten, die auf Ebene der Infrastruktur-Projektgesellschaften (Zielfonds) in der Regel unter anderem für Betriebsführung, Pacht, Wartung und Reparaturen anfallen.
Der Portfoliomanager bzw. andere Gesellschaften der Aquila Group sind berechtigt, über die Verwaltung des Portfolios hinaus zu marktüblichen Bedingungen zusätzliche Dienstleistungen für die einzelnen Portfoliounternehmen im Zusammenhang mit der Projektentwicklung sowie kaufmännischer Verwaltung zu erbringen. Für solche zusätzlich erbrachten Dienstleistungen können laut Memorandum Gebühren von bis zu 3 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens der jeweiligen Investition in Rechnung gestellt werden.
Bei Erwerb oder Veräußerung eines Assets und/oder einer Gesellschaft durch den Fonds und/oder ein Tochterunternehmen hat der Portfoliomanager einen Anspruch auf eine einmalige Akquisitionsgebühr von bis zu 2,0 Prozent (zuzüglich etwaiger Steuern) des Gesamtinvestitionsvolumens der jeweiligen Investition. Darüber hinaus gehen zulasten des Fonds unter anderem Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Veräußerung von Anlagegegenständen (einschließlich Due Diligence-Prüfungen) sowie Kosten für die externe Bewertung wie z.B. unabhängige Gutachter und Sachverständige. Das gilt laut Memorandum auch für den Fall, dass der Fonds den Vermögenswert nicht erworben hat bzw. letztlich nicht erwirbt.
Laufzeit
Der Fonds hat eine Grundlaufzeit von 99 Jahren, bis zum 20. November 2122. Rücknahmen der Anteile sind während der ersten zwei Jahre nach der Zeichnung der Anteile, die zurückgenommen werden sollen, nicht möglich (Mindesthalteperiode).
Soweit Anleger Anteile zurückgeben wollen, müssen sie dies laut Memorandum unter Einhaltung einer Frist von zwölf Monaten durch eine unwiderrufliche Rückgabeerklärung gegenüber ihrer depotführenden Stelle ankündigen. Der Rücknahmepreis entspricht laut Memorandum dem am Tag der Zahlung anwendbaren Nettoinventarwert je Anteil.

Dieser norwegische Windpark eines anderen Aquila-Fonds beliefert ein Tesla-Werk mit Ökostrom. / Foto: Aquila Capital
Der Gesamtbetrag der Rücknahmen wird an jedem Rücknahmetag auf 50 Prozent der verfügbaren Liquidität des Fonds begrenzt. Der Fonds kann die Rücknahme der Anteile aussetzen, sofern an einem Bewertungstag Rücknahmeanträge von über 40 Prozent der Mindestliquiditätsreserve vorliegen oder außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Aussetzung erforderlich erscheinen lassen. In beiden Fällen kann der Fonds erklären, dass Rücknahmen aufgeschoben werden, bis der Fonds die erforderliche Verwertung von Vermögenswerten aus dem Fonds so schnell wie möglich durchgeführt hat oder bis die außergewöhnlichen Umstände nicht mehr gegeben sind.
Die Verwaltungsgesellschaft hat die Anteile des Fonds nicht zum Handel an einer Börse zugelassen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Anteile ohne Zustimmung der Verwaltungsgesellschaft an einer Börse bzw. einem organisierten Markt gehandelt werden.
Die Verwaltungsgesellschaft darf den Fonds in ihrem alleinigen Ermessen auflösen. Eine solche Entscheidung kann laut Memorandum unter anderem dann getroffen werden, wenn verschlechterte Marktbedingungen zu einer erheblichen Senkung des Nettovermögenswerts des Fonds führen könnten. Eine Auflösung erfordert die vorherige Genehmigung der CSSF (Luxemburgische Finanzaufsichtsbehörde) und die vorherige Ankündigung gegenüber den Anlegerinnen und Anlegern.
Ausschüttungen
Die Seed-Anteilsklassen S, OIF S und OIF SI, die das Basiskapital für den Aufbau des Portfolios des Fonds stellen, sind ausschüttend. Bei den Standard-Anteilsklassen sind die Anteilsklassen OIF V (Vermögensverwalter) und OIF I (Institutionell) thesaurierend, wogegen die für Kleinanlegerinnen und Kleinanleger hauptsächlich relevante Anteilsklasse OIF R (Vertriebspartner) ausschüttend ist.
Für Anteilsklassen mit thesaurierenden Anteilen sind derzeit keine Ausschüttungen beabsichtigt – die erwirtschafteten Erträge erhöhen, nach Abzug der Kosten, den Nettovermögenswert der Anteile. Der Fonds kann jedoch laut Memorandum im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die ordentlichen Nettoerträge bzw. realisierten Kapitalgewinne sowie alle Einkünfte nicht wiederkehrender Art, abzüglich der realisierten Kapitalverluste, ganz oder teilweise ausschütten.
Bei den Anteilsklassen mit ausschüttenden Anteilen ist die Verwaltungsgesellschaft berechtigt, die Ausschüttung von Zwischendividenden zu bestimmen, und entscheidet, inwieweit und zu welchem Zeitpunkt Ausschüttungen aus den Nettoanlageerträgen jeder Anteilsklasse mit Ertragsausschüttung vorgenommen werden. Es können zudem laut Memorandum weitere Ausschüttungen aus dem Vermögen des Fonds vorgenommen werden, damit eine angemessene Ausschüttungsquote erzielt wird.
Gemäß den Angaben in der Fonds-Produktbroschüre (Stand: 30.9.2023), die vom Portfoliomanager veröffentlicht wurde, werden für die nicht-thesaurierenden Anteilsklassen Ausschüttungen von mehr als 4 Prozent pro Jahr erwartet. Die in der Produktbroschüre genannte Nettorenditeerwartung beträgt 5 bis 6 Prozent pro Jahr. Als Nettorendite wird in dem Fall die angestrebte Rendite nach Abzug der Fondskosten und -gebühren, aber vor Abzug individueller Steuern bezeichnet.
In den Basisinformationsblättern (BIB) des Fonds sind Performanceszenarien dargestellt. Gemäß dem BIB für die Anteilklasse OIF R (Vertriebspartner) beträgt bei einer Fondsanteile-Haltedauer von fünf Jahren die jährliche Durchschnittsrendite im Stressszenario minus 8,08 Prozent, im pessimistischen Szenario minus 0,60 Prozent, im mittleren Szenario plus 5,56 Prozent und im optimistischen Szenario plus 9,42 Prozent. Die dargestellten Szenarien beruhen laut BIB auf Ergebnissen aus der Vergangenheit und bestimmten Annahmen. Die Märkte könnten sich künftig völlig anders entwickeln.
Ob und inwiefern der Rücknahmepreis den bezahlten Ausgabepreis übersteigt oder unterschreitet, hängt von der Entwicklung des Nettoinventarwertes der jeweiligen Anteilsklasse ab. Die Berechnung des Nettoinventarwertes pro Anteil erfolgt, indem das Gesamtnettovermögen des Fonds durch die Gesamtheit der im Umlauf befindlichen Anteile der jeweiligen Anteilsklasse geteilt wird. Das Gesamtnettovermögen ergibt sich laut Memorandum aus den quartalsweise ermittelten Verkehrswerten der zum Fonds gehörenden Vermögensgegenstände abzüglich etwaiger aufgenommener Kredite und sonstiger Verbindlichkeiten und Rückstellungen des Fonds.
Investitionen
Der Fonds beabsichtigt, in erster Linie Anlagen in den Bereichen Erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur zu erwerben. Die Anlagen können dabei laut Memorandum aus dem Markt oder im Rahmen eines sogenannten Warehousing aus der Entwicklungspipeline von Aquila stammen und sich in beiden Fällen in der Entwicklung, im Bau- oder im Betriebsstadium befinden. Beim Warehousing kann der Fonds Vermögenswerte von Unternehmen der Aquila-Gruppe als Verkäufer oder von Fonds oder anderen Vehikeln erwerben, die von der Aquila-Gruppe verwaltet oder beraten werden. Der Fonds kann auch im Rahmen von Partnerschaften mit dritten Personen oder über gemeinsame Gesellschaften, wie von der Aquila Group verwaltete oder beratene Fonds, sowohl Minderheits- als auch Mehrheits-Co-Investitionen tätigen.
Es ist bei Investmentfonds möglich, dass eingeworbenes Fondskapital erst mit Verzögerung in Vermögenswerte investiert werden kann und die Fonds-Liquidität daher ansteigt. Die folgenden Beschränkungen sind laut Memorandum gemäß der Reformierten ELTIF-Verordnung spätestens nach Ablauf der Aufbauphase hinsichtlich der Fondsliquidität einzuhalten: Bis zu 45 Prozent des Fondskapitals können in Liquiditätsanlagen investiert werden, aber nicht mehr als 10 Prozent in eine einzelne Liquiditätsanlage. Der Fonds darf diese Anlagebeschränkung auf 25 Prozent für Schuldverschreibungen anheben, die von einem Kreditinstitut mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat begeben werden. Der Fonds darf Liquiditätsanlagen in Barmittel, Geldmarktinstrumente, kurzfristige festverzinsliche Instrumente, offene Investmentfonds und Wertpapiere investieren, die an einem organisierten Markt gehandelt werden. Der Fonds strebt nach Angaben von Aquila Capital eine Liquidität von 5 Prozent des Fondskapitals zum Ende der Aufbauphase an.
Der Fonds darf nicht mehr als 20 Prozent seines Kapitals direkt oder indirekt in ein einzelnes Portfoliounternehmen oder einen einzigen Sachwert investieren. Der Investitionsfokus des Fonds soll laut Memorandum in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und in Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) liegen. Zur EWR gehören die Länder der Europäischen Union plus Norwegen, Island und Liechtenstein. Teil der OECD sind außerhalb des EWR Großbritannien, Türkei, USA, Kanada, Mexiko, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Israel, Australien, Neuseeland, Japan und Südkorea. Zudem hat der Rat der OECD im Januar 2022 bzw. im Februar 2024 (Indonesien) beschlossen, Beitrittsgespräche mit Argentinien, Brasilien, Peru und Indonesien aufzunehmen. Investitionen des Fonds in Länder außerhalb EWR und OECD können laut Memorandum bis zu einer Höhe von 30 Prozent des Nettoinventarwerts vorgenommen werden.
Spätestens bis Ende der Aufbauphase von fünf Jahren ab Auflage des Fonds sind laut Memorandum folgende Investitions-Beschränkungen einzuhalten:
- bis zu 100 Prozent des Fondskapitals in Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien (einschließlich Onshore- und Offshore-Wind, Photovoltaik, Wasserkraft, Kraft-Wärme-Kopplung, Biothermie und Geothermie)
- bis zu 65 Prozent des Fondskapitals in Energieübertragung und -Energiespeicherung (einschließlich Energieinfrastruktur und z. B. Batteriespeicher und Ladestationen)
- bis zu 20 Prozent des Fondskapitals in sonstige Anlagen, die sich im Sinne der EU-Taxonomie-Verordnung positiv auswirken (einschließlich Energieeffizienz und Forstwirtschaft)
Der Fokus des Fonds liegt laut Aquila Capital zunächst auf der Energieerzeugung durch Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sowie auf nachhaltiger Infrastruktur. Die technologische Zusammensetzung des angestrebten Portfolios des Fonds ist nach Angaben von Aquila Capital (Stand 30.9.2023) wie folgt geplant: Photovoltaik (ca. 36 Prozent), Windenergie (ca. 33 Prozent), Projektentwicklung (ca. 15 Prozent), Batteriespeicher (ca. 11 Prozent) und Liquidität (ca. 5 Prozent). Darüber hinaus kann der Fonds auch in Spezialthemen wie mit Erneuerbaren Energien betriebene Datenzentren investieren.
Projektezugang von Aquila Capital
Zunächst liegt der regionale Fokus des Fonds nach Angaben von Aquila Capital auf Projekten in Europa. Die Aquila Group hat laut Produktbroschüre in Europa Standorte in Hamburg (Hauptsitz), Frankfurt am Main, Lissabon, Oslo, Amsterdam, London, Prag, Athen, Madrid, Luxemburg, Mailand und Zürich, asiatische Standorte in Seoul, Singapur, Taipeh und Tokio sowie Niederlassungen in Melbourne, Sydney und Neuseeland. Laut Memorandum ist seit 2020 die Daiwa Securities Group Inc., ein großer asiatischer Investor, ein passiver Minderheitsgesellschafter der Aquila Group, wodurch sich die Gruppe attraktive Investmentmöglichkeiten im asiatisch-pazifischen Raum erschließe.

Solarpark mit Speicher der Aquila Group im niedersächsischen Ammerland. Auch der neue ELTIF will in Batteriespeicher investieren. / Foto: Aquila Capital
Aquila Capital kann nach eigenen Angaben auf eine Projektpipeline an Wind- und Wasserkraft- sowie Solar- und Batteriespeicherprojekten im Wert von mehreren Milliarden Euro zurückgreifen. Dabei handelt es sich laut Aquila Capital im Wesentlichen um Projekte, die von Gesellschaften der Aquila Group entwickelt werden und sich in Europa und der Asien-Pazifik-Region befinden. Die Projektentwicklungspipeline hat nach Angaben von Aquila Capital ein Volumen von ca. 5 GW. Da es sich um laufende Projekte handelt, kann Aquila Capital nach eigenen Angaben keine Details zur Entwicklungspipeline öffentlich kommunizieren.
Aquila Capital hat ECOreporter eine Übersicht zur Verfügung gestellt, die das Transaktionsvolumen von Aquila Capital im Bereich Erneuerbare-Energien-Assets der vergangenen fünf Jahre differenziert nach Ländern aufzeigt. Demnach entfallen auf das Segment Solar/Photovoltaik rund 13,2 GW mit den Schwerpunkten Italien (3,6 GW), Spanien (3,5 GW), Griechenland (2,2 GW), Neuseeland (1,4 GW), Portugal (0,7 GW), Australien (0,5 GW) und Deutschland (0,4 GW). Der Bereich Windkraft hat ein Transaktionsvolumen von rund 3,5 GW, das sich hauptsächlich auf Schweden (0,8 GW), Neuseeland (0,6 GW), Norwegen (0,4 GW), Finnland (0,4 GW) und Rumänien (0,4 GW) verteilt. Das Transaktionsvolumen im Bereich Wasserkraft war in den letzten fünf Jahren mit rund 0,25 GW (Norwegen und Schweden) eher gering. Dagegen hat das Segment Energiespeicher in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und kommt gemäß der Übersicht auf ein Transaktionsvolumen von insgesamt rund 4,2 GW mit den Schwerpunkten Italien (2,4 GW), Griechenland (0,8 GW), Deutschland (0,5 GW) und Australien (0,3 GW).
Die Transaktionsvolumina zeigen, dass die Aquila Group einen umfangreichen Zugang zu Projekten aus dem Bereich Erneuerbare Energie und Energiespeicher hat, um ein in geographischer und technologischer Hinsicht diversifiziertes Portfolio für den Fonds aufbauen zu können. Die Transaktionen der letzten fünf Jahre stellen aber Vergangenheitswerte dar. Es ist möglich, dass sich das aufzubauende Portfolio des Fonds hinsichtlich der regionalen und technologischen Verteilung deutlich von den Vergangenheitswerten unterscheidet. Mögliche Gründe hierfür sind beispielsweise Veränderungen der wirtschaftlichen, politischen und/oder rechtlichen Rahmenbedingungen.
Ökologische Wirkung
Die Investitionen des Fonds und damit deren konkrete ökologische Wirkung stehen derzeit noch nicht fest. Der Fonds investiert laut Memorandum mindestens 80 Prozent des Portfolios in ökologisch nachhaltige Anlagen. Unter die maximal 20 Prozent nicht nachhaltiger Investitionen fallen den Angaben zufolge lediglich Instrumente, die für Liquiditäts- und/oder Risikomanagementzwecke eingesetzt werden. Der Fonds soll durch seine Investitionen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz im Sinne der EU-Taxonomie-Verordnung leisten und verfolgt ein nachhaltiges Anlageziel gemäß Art. 9 der EU-Offenlegungsverordnung. Mindestens 50 Prozent der nachhaltigen Investitionen orientieren sich laut Memorandum an der Taxonomie-Verordnung.
Die Vermögenswerte des Fonds sollen den wesentlichen Beitrag insbesondere zum Klimaschutz durch Investitionen in Anlagen zur Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen, Energieübertragung und Energiespeicherung und sonstige Anlagen leisten, die sich im Sinne der Taxonomie-Verordnung positiv auswirken (einschließlich Energieeffizienz und Forstwirtschaft).
Der Fonds wird laut Memorandum keine Investitionen in Vermögenswerte tätigen, die Energie aus fossilen Brennstoffen oder Kernspaltung erzeugen. Zudem müssen die Vermögenswerte des Fonds laut Memorandum mit den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und/oder der Internationalen Charta der Menschenrechte vereinbar sein.
Risiko
Der Fonds hat noch keine Investitionen getätigt (Stand: 1.3.2024). Er ist davon abhängig, dass sein Portfoliomanager ausreichend viele geeignete Investitionsmöglichkeiten identifizieren und für den Fonds erwerben kann. Der Portfoliomanager ist Teil der Aquila Group. Er erwirbt für den Fonds voraussichtlich Projekte, die von anderen Gesellschaften der Aquila Group entwickelt und/oder verwaltet werden. Es besteht daher ein Potenzial für Interessenskonflikte, beispielsweise hinsichtlich der zu vereinbarenden Kaufpreise für die Projekte.
Der Fonds kann mittelbar und unmittelbar in Anlagen investieren, welche die Baureife noch nicht erlangt haben und/oder noch nicht errichtet sind. In den Fällen kann der Fonds mittelbar Projektentwicklungs- und Baurisiken mittragen. Insbesondere in frühen Projektentwicklungsphasen kann ein hohes Risiko bestehen, dass Projekte sich deutlich verzögern oder scheitern. Aber auch in späteren Entwicklungsphasen, in denen in der Regel bereits höhere Kosten angefallen sind, können Projekte noch scheitern. Es ist auch möglich, dass bereits entwickelte Projekte nicht mehr wirtschaftlich realisiert werden können, weil zwischenzeitlich die Baukosten und Finanzierungskosten (hohes Zinsniveau) gestiegen sind und/oder der Strommarktpreis gesunken ist. Bei Investitionen in Märkte (z.B. Asien) und Technologien (z.B. Batteriespeicher), die im Vergleich zur Wind- und Solarkraft in Europa noch vergleichsweise neu und weniger etabliert sind, können erhöhte Risiken bestehen.
In der Betriebsphase von Erneuerbare-Energien-Anlagen besteht das Risiko, dass die Erträge unter der Prognose liegen, wenn beispielsweise die Windmenge und/oder die Sonnenstunden geringer sind als erwartet. Zudem könnte beispielsweise der Wartungsaufwand höher sein als geplant, gesetzliche Einspeisevergütungen rückwirkend gekürzt werden, Naturkatastrophen auftreten oder Vertragspartner ausfallen. Der Fonds kann laut Memorandum in Fremdwährungen des EWR bis zu 100 Prozent und ansonsten bis zu 35 Prozent des Kapitals des Fonds investieren, sodass Wechselkursrisiken entstehen können.
Es besteht das Risiko, dass die Platzierung des Fondskapitals schleppend verläuft und das Zielvolumen von 300 Millionen Euro (deutlich) unterschritten wird. Das kann zur Folge haben, dass weniger Projekte für den Fonds erworben werden können, die Risikostreuung damit geringer ausfällt als geplant und bereits einzelne gescheiterte Projekte einen größeren negativen Einfluss auf die Wertentwicklung der Fondsanteile haben können. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass zahlreiche oder der Großteil der künftigen Projekte des Fonds sich negativ entwickeln werden. Das könnte dazu führen, dass die Anlegerinnen und Anleger ihr eingesetztes Kapital bei einer Rückgabe der Fondsanteile nur teilweise oder gar nicht zurückerhalten.
Stärken
- Sehr erfahrene und etablierte Aquila Group
- Breite Streuung der Fonds-Investitionen über zahlreiche Projekte, Technologien und Länder geplant
- Umfangreiche Projektpipeline der Aquila Group
- Marktzugang des Unternehmens in zahlreichen Ländern in Europa und im Asien-Pazifik-Raum
Schwächen
- Investitionen stehen noch nicht fest
- Bau- und Projektentwicklungsrisiken möglich
Chancen
- Zielmarkt Erneuerbare Energien und Energiespeicher mit Wachstumspotenzial
- Höhere Erträge bei den Projekten als kalkuliert
- Teilweise Investitionen in neue Märkte und Technologien
Risiken
- Geringere Projekterträge als erwartet
- Teilweise Investitionen in neue Märkte und Technologien
- Platzierungsrisiko
Fazit
Finanziell
Auch aufgrund seiner langen Laufzeit hat der Fonds keine eng gefassten Anlagekriterien, sodass er gegebenenfalls bei sich verändernden Rahmenbedingungen seine Investitionsstrategie anpassen könnte. Das einzuwerbende Fondskapital soll zunächst hauptsächlich in Solar- und Windkraftanlagen sowie Batteriespeicher in Europa und in der Asien-Pazifik-Region investiert werden. In beiden Regionen hat die Aquila Group mehrere Standorte, langjährige Erfahrungen und eine umfangreiche Projektentwicklungspipeline. Diese könnte zahlreiche Investitionschancen für den Fonds bieten, um ein über Länder, Technologien und Entwicklungsstufen diversifiziertes aussichtsreiches Portfolio aufzubauen. Der Portfoliomanager erwartet eine Nettorendite für die Anlegerinnen und Anleger von 5 bis 6 Prozent pro Jahr. Die künftige Renditeentwicklung ist voraussichtlich insbesondere von den Investitionen des Fonds abhängig sowie von der Entwicklung der Rahmenbedingungen (z. B. Zinsniveau, Strompreise, Baukosten).
Nachhaltigkeit
Der Fonds beabsichtigt, mindestens 80 Prozent seines Portfolios in ökologisch nachhaltige Anlagen zu investieren, die zum Klimaschutz beitragen. Geplante Schwerpunkte sind Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeicher.
ECOreporter-Empfehlung
Der AC One Planet ELTIF bietet Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, sich bereits mit kleinen Beträgen an einem potenziell breit gestreuten Anlagen-Portfolio mit klarer Ausrichtung auf Nachhaltigkeit zu beteiligen.
Basisdaten
Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG): Alter Domus Management Company S.A., Luxemburg
Fonds: AC One Planet ELTIF, Luxemburg
Produktart: ELTIF (europäischer langfristiger Investmentfonds)
Portfoliomanager: Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH, Zweigniederlassung Luxemburg
Verwahrstelle: Banque et Caisse d`Epargne de l´Etat, Luxemburg
Mindestzeichnungssumme: ein Fondsanteil für ab 100 Euro (Erstausgabepreis des Fonds)
Agio: bis zu 4,0 Prozent
Laufzeit: 99 Jahre
Billigung Informationsmemorandum: CSSF (luxemburgische Finanzaufsichtsbehörde)