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Union Pacific: Trump will bei Übernahme von Norfolk Southern mitmischen
Der US-Güterzugbetreiber Union Pacific möchte mit dem kleineren Konkurrenten Norfolk Southern fusionieren. US-Präsident Donald Trump wittert offenbar ein gutes Geschäft.
Union Pacific plant, Norfolk Southern für 85 Milliarden Dollar zu kaufen – es wäre eine der größten Firmenübernahmen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Die US-Regierung hat bereits öffentlich ihre Zustimmung signalisiert, derzeit verzögern sich jedoch die Genehmigungsprozesse. Donald Trump sagte nun in einem Interview mit dem Magazin „Fortune“, er hätte gerne eine staatliche Beteiligung von 15 Prozent an dem neuen, fusionierten Unternehmen.
"Wir brauchen niemanden"
Union Pacific-Chef Jim Vena schließt eine Staatsbeteiligung nicht kategorisch aus, ist jedoch wenig begeistert von Trumps Idee. „Wir sind ein Unternehmen, das sich diesen Deal leisten kann“, sagte er gestern gegenüber dem Fernsehsender CNBC. „Wir können den Kaufpreis stemmen, und wir brauchen niemanden, der uns dabei hilft.“
Unter Trump beteiligt sich der amerikanische Staat zunehmend an privaten Unternehmen. Beispielsweise haben die USA im letzten Jahr 10 Prozent der Aktien des Chip-Konzerns Intel erhalten und dafür eigentlich längst bewilligte Subventionen freigegeben. Gegenüber Union Pacific könnte die Regierung die laufenden Genehmigungsverfahren als Druckmittel einsetzen.
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