Vossloh profitiert von Übernahmen – doch die Margen stehen unter Druck. / Foto: Vossloh

  Nachhaltige Aktien

Vossloh: Gewinn bricht ein – Jahresausblick enttäuscht

Der Bahntechnikkonzern Vossloh aus Werdohl ist in den ersten neun Monaten 2026 dank Übernahmen gewachsen, hat aber erheblich weniger verdient. Das Unternehmen kämpft weiterhin mit Projektverschiebungen und steigenden Kosten. Für das Gesamtjahr erwartet Vossloh den Gewinn nur noch am unteren Ende der bisherigen Prognose.

Von Januar bis September stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 20 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Hauptgrund war die Übernahme des französischen Betonschwellenherstellers Sateba. Ohne dessen Geschäft wären die Erlöse gesunken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um knapp 26 Prozent auf 56,6 Millionen Euro zurück. Der Nettogewinn brach von 51,7 auf 22,9 Millionen Euro ein. Auch im dritten Quartal sank der operative Gewinn deutlich.

Konzern erwartet starkes letztes Quartal

Belastet wurde das Ergebnis unter anderem durch höhere Material- und Logistikkosten, verschobene Projekte sowie Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen. Gleichzeitig bleibt die Auftragslage gut: Der Auftragsbestand stieg gegenüber dem Vorjahr um knapp 28 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

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