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Vulcan Energy: Geschäftsaufbau macht Fortschritte – Aktie schwankt heftig
Der australische Lithiumkonzern Vulcan Energy treibt den Aufbau seiner Förderung in Deutschland weiter voran. Im dritten Quartal 2026 wurden wichtige Bau- und Bohrarbeiten abgeschlossen. Zudem erhielt das Unternehmen weitere Mittel aus seinem milliardenschweren Finanzierungspaket. Die erste kommerzielle Lithiumproduktion ist nach wie vor für 2028 geplant.
Vulcan will im Oberrheingraben Lithium aus heißem Thermalwasser gewinnen, das von Geothermieanlagen aus tiefen Gesteinsschichten an die Oberfläche gepumpt wird. Gleichzeitig soll die Erdwärme zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden. Bislang produziert der Konzern Lithium nur in Demonstrationsanlagen. Der Aufbau der Produktion im industriellen Maßstab wird vom Unternehmen als Projekt Lionheart bezeichnet.
Weitere Finanzmittel erhalten
Im dritten Quartal schloss Vulcan die Bohrarbeiten an einer weiteren Förderstelle ab. Tests nach Quartalsende bestätigten nach Unternehmensangaben, dass sich das Thermalwasser mit der erwarteten Geschwindigkeit wieder in den Untergrund zurückleiten lässt. Das ist wichtig, weil das Wasser nach der Lithiumgewinnung zurückgepumpt werden muss, um den Kreislauf aufrechtzuerhalten. Die Ergebnisse verringern laut Vulcan die technischen Risiken des Projekts.
Auch beim Bau der Anlagen ging es voran. In Landau laufen die Arbeiten an der Lithiumgewinnungsanlage und einem neuen Geothermiekraftwerk. In Frankfurt entsteht eine weitere Anlage, in der das gewonnene Lithium zu batterietauglichem Lithiumhydroxid verarbeitet werden soll. Vulcan zufolge liegen die Arbeiten weiterhin im Zeit- und Kostenplan.
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