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Wärmepumpen-Hersteller Lennox senkt nach schwachem Quartal Prognose
Der US-Klimatechnikkonzern Lennox International leidet unter schwächeren Verkäufen und sieht 2025 als "Übergangsjahr". Das Unternehmen senkt die erst im Juli angehobene Prognose wieder.
Der Umsatz ging im dritten Quartal 2025 im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar zurück. Grund dafür war laut Unternehmen vor allem ein geringerer Absatz.
Prognose wieder gesenkt
Gleichzeitig verdiente Lennox aber mehr Geld: Das operative Ergebnis stieg um 2 Prozent auf 310 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 246 Millionen Dollar, 3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2024.
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Auch auf die ersten drei Quartale gesehen legte der Gewinn zu. Das Nettoergebnis von 644 Millionen Dollar bedeutete im Jahresvergleich ein Plus von rund 6 Prozent. Der Umsatz blieb in den ersten neun Monaten 2025 zum Vorjahr in etwa stabil.
Seinen Ausblick für das Gesamtjahr senkte Lennox – nachdem der Konzern die Prognose nach dem ersten Halbjahr noch angehoben hatte. Beim Umsatz rechnet das Management nun mit einem Rückgang von etwa 1 Prozent. Bisher war ein Anstieg von 3 Prozent erwartet worden.
Den um Sondereffekte bereinigten Gewinn sieht Lennox nun nur noch bei 22,75 bis 23,25 Dollar pro Aktie. Zuvor war man von 23,25 bis 24,25 Dollar ausgegangen. Allerdings liegt die Gewinnprognose damit weiter über den Erwartungen vor der zwischenzeitlichen Erhöhung.
"Wie erwartet erweist sich 2025 als Übergangsjahr, das von den Auswirkungen der Umstellung auf neue Kältemittel und schwierigen makroökonomischen Bedingungen geprägt ist", erklärte Unternehmenschef Alok Maskara.
Aktuell halten sich Kunden gerade in der Sparte "Home Comfort Solutions" zurück, in der der Konzern etwa Heizkessel, Klimaanlagen und Wärmepumpen anbietet. Laut Maskara werden Reparaturen aktuell Neuanschaffungen vorgezogen.
Risikofaktor US-Konjunktur
Die Lennox-Aktie ist im Tradegate-Handel aktuell 0,6 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 423,60 Euro (Stand: 24.10.2025, 9:30 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie rund 5 Prozent eingebüßt, im Jahresvergleich ist sie 26,1 Prozent im Minus.
Langfristig ist die Aktie gut gelaufen, auf fünf Jahre betrachtet notiert der Kurs 75 Prozent im Plus. Allerdings geht es seit Juli abwärts. Die Prognoseerhöhung nach dem ersten Halbjahr wirkt rückblickend übereilt, zumal Konzernchef Maskara nun betont, man befinde sich in einem "Übergangsjahr".
ECOreporter sieht aber weiterhin gute Perspektiven für Lennox. Das Unternehmen bewegt sich in Wachstumsmärkten und ist solide finanziert. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 21 für 2025 ist die Aktie zwar nicht niedrig, aber noch vertretbar bewertet. Defensive Anlegerinnen und Anleger sollten allerdings womöglich abwarten, ob die Geschäfte wieder zulegen. Die schwache US-Konjunktur könnte die Nachfrage absehbar weiter belasten.
Lennox International Inc.: ISIN US5261071071 / WKN 924838
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