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Warum Dividenden keine Geschenke sind
2023 schütteten Unternehmen weltweit so hohe Dividenden aus wie nie zuvor. Weitere Steigerungen sind wahrscheinlich, aus nachhaltiger Sicht aber nicht unbedingt ein Grund zur Freude.
Mehr als 1,6 Billionen US-Dollar überwiesen Aktiengesellschaften im letzten Jahr an ihre Aktionäre, 5 Prozent mehr als 2022. In Deutschland stiegen die Dividenden um 9 Prozent auf 75 Milliarden Euro.
Rekorddividenden stehen gerne weit oben in den Pressemeldungen, mit denen Unternehmen ihre guten Geschäftszahlen anpreisen. Allerdings haben hohe Dividenden nicht unbedingt etwas mit geschäftlichem Erfolg zu tun. Viele Firmen schütten zwar in guten Jahren zwischen 40 und 60 Prozent ihrer Gewinne aus. Läuft es dann mal nicht so gut, wollen sie ihre Dividenden aber nicht senken, weil das den Aktienkurs drücken könnte – und manchmal auch die Vorstandsboni. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF etwa wird in diesem Jahr wahrscheinlich mehr Geld für Dividenden ausgeben, als er 2023 verdient hat. Betriebswirtschaftlich sinnvoll? Eher nicht.
Der Tag, an dem die Kurse fallen
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