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Wasserstoffunternehmen Nel wächst, erhält aber weniger Aufträge
Der norwegische Wasserstoffspezialist Nel konnte im letzten Quartal seinen Umsatz weiter steigern und seinen Verlust senken. Dennoch verliert die Aktie mehr als 10 Prozent.
Nel setzte von Juli bis September 405 Millionen Norwegische Kronen (34,3 Millionen Euro) um. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Unternehmensangaben zufolge verzeichneten beide Sparten des Konzerns – Wasserstofftankstellen und Wasserstoffgeneratoren, sogenannte Elektrolyseure – deutliche Zuwächse.
Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) halbierte sich zum Vorjahr auf 109 Millionen Kronen. Der Nettoverlust sank hingegen nur von 260 auf 226 Millionen Kronen (19,1 Millionen Euro), weil eine Zeitwertanpassung von Beteiligungen die Bilanz mit 90 Millionen Kronen belastete.
Negativ entwickelte sich der Auftragseingang: Er lag im dritten Quartal bei lediglich 352 Millionen Kronen nach 775 Millionen Kronen im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand sank von Ende Juni bis Ende September um 120 Millionen Kronen auf 2,85 Milliarden Kronen (241 Millionen Euro).
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Die schwache Auftragsentwicklung ließ den Aktienkurs von Nel gestern einbrechen. Am späten Nachmittag notierte das Papier im Tradegate-Handel 10,4 Prozent im Minus zum Vortag bei 0,59 Euro (Stand 25.10.2023, 16:47 Uhr). Für die Aktie geht es seit Anfang 2021 fast durchgehend abwärts: Auf drei Monate gesehen hat sie 46 Prozent verloren, auf drei Jahre 61 Prozent. Aktuell kostet sie so wenig wie zuletzt im Februar 2019.
ECOreporter rät weiterhin von einem Einstieg in die Nel-Aktie ab. Die Wachstumsaussichten sind unklar, und von schwarzen Zahlen ist das Unternehmen nach wie vor weit entfernt.
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Nel ASA: ISIN NO0010081235 / WKN A0B733