Einfach E-Mail-Adresse eintragen und auf "Abschicken" klicken - willkommen!

Wie steht es um die 7x7 Gruppe?
Bei zwei Anleihen der 7x7 Gruppe aus Bonn hatte es Probleme mit der Rückzahlung gegeben. Kommt es jetzt zu Insolvenzen?
In einem Schreiben, das unter anderem auf der Anlegerplattform investmentcheck nachzulesen ist und von der 7x7-Geschäftsleitung stammen soll, heißt es, alle Maßnahmen zur Stabilisierung der Firmengruppe seien gescheitert, und man werde Insolvenzanträge stellen. Auch mehrere Anlegeranwälte beziehen sich auf ihren Websites auf das Schreiben. 7x7 hat sich auf Anfrage von ECOreporter bislang nicht zu dem Dokument geäußert.
Anleihenkurs abgestürzt
Die 7x7 Gruppe hatte 2023 die Laufzeiten ihrer Anleihen 2013/2023 (ISIN DE000A1TNGS8) und 2016/23 (ISIN DE000A169K35) verlängert, weil es Probleme mit den fristgerechten Rückzahlungen gab. Eine andere Schuldverschreibung der Firmengruppe, die 7x7 Energiewerte Deutschland Anleihe 18/28 (ISIN DE000A2GSF90), wird an der Frankfurter Börse gehandelt. Der Kurs ist in diesem Jahr stark eingebrochen und steht derzeit nur noch bei 10,00 Prozent (22.10.2024, 12:11 Uhr).
7x7 hat in den letzten Monaten versucht, Investitionen über die Bürgergenossenschaft Sieben Werte zu finanzieren. Anlegerinnen und Anleger konnten ihre Anleihen an 7x7 zurückgeben oder in Darlehen oder Genussscheine umwandeln.
ECOreporter hatte dazu Anfang Juli hier ein Interview mit 7x7-Gründer Andreas Mankel geführt und darauf hingewiesen, dass die finanzielle Transparenz der 7x7 Gruppe nicht überzeugend ist. Anlegerinnen und Anlegern hatte die Redaktion nahegelegt, sich für die Rückzahlung ihrer Anleihen zu entscheiden.
ECOreporter wird die weitere Entwicklung bei 7x7 verfolgen und zeitnah berichten.