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2G Energy rutscht in die roten Zahlen
Der Blockheizkraftwerk- und Großwärmepumpen-Hersteller 2G Energy hat in den letzten Monaten vor allem in Deutschland deutlich weniger Umsatz erzielt. Als einen wichtigen Grund nennt das Unternehmen aus Heek im Münsterland verzögerte EU-Genehmigungen.
Im dritten Quartal 2025 setzte 2G Energy 58,4 Millionen Euro um, ein Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verschlechterte sich deshalb von plus 4,9 Millionen Euro auf minus 0,9 Millionen Euro.
2G Energy führt den eigenen Angaben zufolge erwarteten Einbruch unter anderem auf die erstmals durchgeführten konzernweiten Werkssommerferien zurück, in denen ein neues IT-System installiert wurde. Zudem seien beihilferechtliche EU-Genehmigungen erst im September erfolgt, weshalb deutsche Biogas-Kunden die Produktionsfreigabe für bereits fest bestellte Anlagen von 2G Energy aufgeschoben hätten. Diese Aufträge würden nun sukzessive in die Fertigungsplanung aufgenommen und in späteren Quartalen Umsatz bringen.
Auftragsbestand auf Rekordniveau
Weiterhin positiv entwickeln sich laut 2G Energy die Verkäufe in Nordamerika. Dort sei der Umsatz in den letzten Monaten deutlich gewachsen, und man erwarte weitere Großaufträge, unter anderem für die Lieferung von Blockheizkraftwerken für KI-Rechenzentren.
Lesen Sie auch das ausführliche ECOreporter-Interview mit 2G Energy-Finanzchef Friedrich Pehle.
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