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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie, Aktien-Favoriten
ABO Energy erhält Finanzierung für Solarparks in Ungarn
Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Energy hat für den Bau von Solarparks in Ungarn Mittel von der Hamburger Privatbank Berenberg erhalten. Das Geld stammt von den Fremdkapital-Fonds Berenberg Green Energy Debt Funds, die die Bank verwaltet.
Wie Berenberg mitteilte, geht es um den Bau von drei Solarparks in Ungarn mit einer Gesamtkapazität von 55 Megawatt (MW). Die Finanzierung ist demnach speziell auf ABO Energy zugeschnitten und trage "zur Optimierung der Liquidität des Unternehmens bei".
Aktie gewinnt im Monatsvergleich deutlich
Mit der Vereinbarung will Berenberg nach eigener Aussage die Partnerschaft mit ABO Energy stärken. Gleichzeitig soll die Transaktion die Fähigkeit der Bank unterstreichen, Finanzierungen für "sich entwickelnde Märkte mit hohem Wachstumspotenzial im Bereich der Erneuerbaren Energien" bereitzustellen.
Im Premium-Bereich finden Sie eine aktuelle Einschätzung der ABO Energy-Aktie. Lesen Sie auch die ECOreporter-Dossiers: Welche Windaktien sich jetzt lohnen können: Windpark-Entwickler und -Betreiber (Teil 2) und Der ECOreporter-Solaraktien-Überblick: Projektierer und Betreiber von Solaranlagen (Teil 2).
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"Zusammen mit Polen ist Ungarn führend in der Solarstromerzeugung in Mittel- und Osteuropa. Dank unseres schnellen und effizienten Transaktionsprozesses konnten wir den engen Zeitplan von ABO Energy einhalten und die Transaktion bis zum Ende des Jahres abschließen", erklärte Torsten Heidemann, Head of Infrastructure & Energy bei Berenberg.
Projektfinanzierungen seien "wertvolle Instrumente, um die sich in vielen Ländern beschleunigende Energiewende optimal zu unterstützen und möglichst viele Projekte zügig ans Netz zu bringen", so Zsolt Balogh, General Manager von ABO Energy, zuständig für die Finanzierung und den Verkauf von Projekten in Ungarn, Griechenland und Polen.
Die ABO Energy-Aktie ist im Handel an der Börse Hamburg aktuell 0,5 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 40,50 Euro (Stand: 24.1.2025, 10:58 Uhr). Seit Ende Dezember ist die Aktie nach einer längeren Verlustphase auf Erholungskurs, im Monatsvergleich notiert sie 15,1 Prozent im Plus. Im Jahresvergleich hat der Kurs um 6,7 Prozent nachgegeben.
Aktie hat weiterhin Perspektive
Für das abgeschlossene, aber noch nicht abgerechnete Geschäftsjahr 2024 musste ABO Energy im November seine Ergebnisprognose senken. Aufgrund von Verzögerungen bei der Errichtung und dem Verkauf von Wind- und Solarparks in mehreren Ländern verschieben sich Einnahmen, hinzu kommen niedrigere Strompreise und Abschreibungen.
ECOreporter sieht ABO Energy dennoch weiter solide aufgestellt, der Konzern profitiert etwa in Deutschland von schnelleren Genehmigungsverfahren für Projekte. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet das Management nach aktuellem Planungsstand mit einem Konzernjahresüberschuss zwischen 29 und 39 Millionen Euro. Mittelfristig will ABO Energy Jahresgewinne von 50 Millionen Euro erwirtschaften.
ECOreporter sieht realistische Chancen, dass ABO Energy seine Prognose einhält und in den nächsten Jahren die Gewinne steigern kann. Die Vereinbarung mit Berenberg zeigt, dass es weiterhin institutionelle Mittel für den Ausbau von Erneuerbaren Energien gibt. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Aktie für 2025 ist mit 11 moderat. Für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anlegern bieten sich daher nach wie vor Einstiegsgelegenheiten. Kursschwankungen sind aber weiter nicht unwahrscheinlich.
ABO Energy ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie der Kategorie Grüne Spezialwerte. Ein Unternehmensporträt finden Sie hier.
ABO Energy Aktie: ISIN DE0005760029 / WKN 576002
ABO Wind/Energy Green Bond 2024/2029: ISIN DE000A3829F5 / WKN A3829F
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