CAV-Chef Thomas Hartauer sieht deutlich mehr Rückenwind für Windenergie in Bayern. / Foto: CAV

  Erneuerbare Energie, Anleihen / AIF

Bessere Bedingungen in Bayern – CAV finanziert Windparks

Der Erneuerbare-Energien-Spezialist CAV engagiert sich zunehmend bei Windenergieprojekten in Bayern. Dort haben sich die Rahmenbedingungen für Windvorhaben verbessert.

Die CAV Partners AG aus dem bayrischen Regenstauf finanziert derzeit in der Oberpfalz, in Oberbayern und in Oberfranken in einer strategischen Partnerschaft mit der Wind 18 GmbH neue Windparks, die bis zur Baureife oder zur schlüsselfertigen Übergabe entwickelt werden sollen. 

„Mit diesen Projekten wollen wir zeigen, dass Windkraft auch in Bayern verlässlich umsetzbar ist – im engen Dialog mit Investoren, Gemeinden und Bürgern vor Ort“, sagt Thomas Hartauer, der Vorstandsvorsitzende von CAV Partners. Langfristig sollen weitere Kooperationen und Eigenentwicklungen entstehen, die den Ausbau im bislang nicht als besonders windenergiefreundlich bekannten Freistaat Schritt für Schritt voranbringen.

Großes Potenzial in Wäldern

CAV zufolge „scheint die Energiewende in Bayern endlich von der Ankündigung in die Umsetzung zu rücken“. Positiv wirkt sich demnach vor allem die Einordnung von Energieanlagen als „von überragendem öffentlichem Interesse“ aus. Flächen würden schneller geprüft, Genehmigungswege klarer strukturiert und Waldstandorte stärker in den Fokus gerückt. Auch die Konflikte beim Thema Denkmalschutz oder dem Abstand zu militärischen Einrichtungen und Wetterstationen seien weniger geworden.

„In Bayern setzt sich die Erkenntnis durch, dass Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ohne Wind im Binnenland nicht erreichbar sind“, so Hartauer. Ende 2023 seien die Bayerischen Staatsforsten von der Landesregierung gebeten worden, potenzielle Standorte im Staatswald sehr wohlwollend zu prüfen. „Die Fläche ist groß, und der Druck aus Industrie und Mittelstand steigt zunehmend“, sagt Hartauer. „Wir sehen in der Region deutlich mehr Projektreife. Verfahren werden klarer und Risiken besser kalkulierbar.“ 

Entscheidend werde sein, Projekte gemeinsam mit Kommunen und Bürgern zu denken, und zwar von Beginn an und durchgehend transparent. Etabliert habe sich beispielsweise der sogenannte Solarpfennig. Dabei werde ein Teil des Stromertrags direkt an die jeweilige Gemeinde abgeführt, bei Windrädern bis zu 50.000 Euro pro Anlage und Jahr.

Lesen Sie auch den zweiteiligen ECOreporter-Überblick zu Windaktien.

Näheres zur Geschäftsentwicklung von CAV und den Finanzprodukten des Unternehmens erfahren Sie hier.

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