Der CEE Renewables Fund 9 will alte Windräder und Solarmodule durch neue, leistungsstärkere ersetzen. / Symbolfoto: Pixabay

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Bis zu 1,6 Milliarden Euro für Wind- und Solarfonds CEE RF9

Ein internationales Bankkonsortium stellt für den Alternativen Investmentfonds CEE Renewables Fund 9 (RF9) eine Finanzierungsstruktur von bis zu 1,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit dem Kapital sollen zahlreiche bestehende Wind- und Solaranlagen des RF9 repowert werden.

Nach Angaben der CEE Group, einem auf Erneuerbare Energien spezialisierten Vermögensverwalter aus Hamburg, handelt es sich bei dem CEE RF9 um Deutschlands größten Repowering-Fonds. Durch das Repowering von mindestens 29 Bestandsanlagen mit Windturbinen und Photovoltaik-Modulen soll die installierte Leistung des Gesamtportfolios des Fonds von aktuell 457 Megawatt(peak) auf rund 1.100 MW(p) steigen. Die 45 Asset-Standorte (17 Wind- und 28 Solarprojektgesellschaften) des RF9 verteilen sich laut CEE über ganz Deutschland mit einzelnen Anlagen in Frankreich. Nach CEE-Angaben genießen die im Schnitt 13 Jahre alten Anlagen noch sieben Jahre staatliche Einspeisevergütungen.

Finanzierung und Stromvermarktung auf Portfolioebene

Das internationale Bankenkonsortium, das die bis zu 1,6 Milliarden Euro bis Ende 2030 bereitstellt, besteht laut CEE aus CIBC, ING, KfW IPEX-Bank, SMBC, SEB und UniCredit. „Diese Finanzierungsstruktur ist nach unserem Kenntnisstand einzigartig im deutschen Markt für Alternative Investmentfonds", erklärt Detlef Schreiber, CEO der CEE Group. „Wir haben erstmals eine Konsolidierung auf Portfolio-Ebene des gesamten Fonds erreicht – und das ohne zusätzliche Eigenkapitalanforderungen an unsere institutionellen Investoren. Dies ermöglicht nicht nur die Rückführung verschiedener Bestandskreditlinien, sondern sichert gleichzeitig die vollständige Finanzierung unserer ambitionierten Repowering-Strategie bis 2030."

Nach dem Finanzierungserfolg fokussiert sich die CEE Group nach eigenen Angaben auf die Umsetzung der Stromvermarktungsstrategie für das Portfolio. Es laufen laut CEE konkrete Gespräche mit langfristigen Großabnehmern für den produzierten Strom, insbesondere aus dem Bereich Rechenzentren. Der PPA (Power Purchase Agreement) soll dabei ein wichtiger Bestandteil der Vermarktungsstrategie werden.

CEE Group mit langjähriger Erfahrung

Die 2000 gegründete CEE Group ist nach eigenen Angaben spezialisiert auf den Erwerb von Solar-, Onshore-Wind- und Batteriespeicherprojekten (BESS) sowie auf das Repowering und die Hybridisierung von Anlagen – unterstützt durch ein eigenes Projektentwicklungs- und EPCM-Team (Engineering, Procurement and Construction Management). Die CEE Group hat nach eigenen Angaben bislang 103 Projekte in Europa mit einer Nennleistung von 2.200 MW(p) realisiert. Das verwaltete Vermögen beträgt 2,7 Milliarden Euro (Stand: September 2025). Die CEE Group ist gemäß den Angaben auf ihrer Internetseite zu 100 Prozent Teil der kanadischen Brookfield Asset Management Gruppe, einem großen Vermögensverwalter im Bereich Infrastruktur.

Der CEE RF9 Fonds wurde zum Jahreswechsel 2024/2025 initiiert. Er übernahm ein Bestandsportfolios aus den Fonds CEE RF 1, 2 und 3, die zwischen 2007 und 2013 aufgelegt wurden. Laut CEE-Meldung vom Januar 2025 haben sich 85 Prozent der Bestandsinvestoren langfristig am Repowering-Fonds als Nachfolger beteiligt.

Die Finanzprodukte von CEE sind auf institutionelle und (semi-)professionelle Investorinnen und Investoren zugeschnitten.

Eine Übersicht zu Investment-Angeboten, die sich (auch) an private Anlegerinnen und Anleger richten, finden Sie hier.

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