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BYD: Zuhause wird es ungemütlich
Der chinesische Elektroautobauer BYD exportiert immer mehr Fahrzeuge. Das kann die Rückgänge im Heimatmarkt aber nicht ausgleichen. Wie läuft die Aktie?
BYD setzte im ersten Halbjahr 2026 knapp 345 Milliarden Yuan (44 Milliarden Euro) um. Das sind 7,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn brach sogar um mehr als 20 Prozent auf 12,3 Milliarden Yuan (1,6 Milliarden Euro) ein.
Sind die goldenen Zeiten in China vorbei?
Die Automobilsparte machte mit 275,3 Milliarden Yuan (35,3 Milliarden Euro) weiterhin den größten Teil des Konzernumsatzes aus, den Rest seines Geldes verdient BYD etwa mit Elektronikteilen.
Der Konzern konnte seine Autoexporte in der ersten Jahreshälfte um zwei Drittel auf 792.000 Fahrzeuge steigern und erhöhte damit seinen Auslandsanteil am Gesamtabsatz auf 44 Prozent. Wegen deutlich rückläufiger Verkaufszahlen in China sanken die Gesamtverkäufe allerdings um fast 16 Prozent auf 1,81 Millionen Fahrzeuge. BYD ist damit weiterhin der größte Autokonzern Chinas, leidet aber noch stärker als die Konkurrenz unter dem Wegfall staatlicher Fördermaßnahmen für Elektrofahrzeuge und einem gestiegenen Wettbewerbs- und damit auch Preisdruck.
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