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Chipfertiger TSMC kommt bei 2-Nanometer-Produktion offenbar nicht hinterher
Der taiwanesische Chipfertiger TSMC kann bei der Produktion seiner modernsten 2-Nanometer-Chips offenbar nicht mit der Nachfrage mithalten. Das berichtet das US-Technikportal WCCFTech. Einige Smartphone-Hersteller könnten deshalb leer ausgehen.
Halbleiter mit einer Strukturbreite von zwei Nanometern sind die aktuell modernste Mikrochipvariante der Welt, TSMC begann als technologischer Vorreiter Ende 2025 wie geplant mit der Massenfertigung. Je geringer die Strukturbreite, desto leistungsfähiger und energieeffizienter sind Mikrochips.
Probleme für Smartphone-Hersteller
Allerdings sind die Fertigungsvorgänge in der Chipbranche kompliziert. Ein gewisser Teil der hergestellten Chips ist zwangsläufig unbrauchbarer Ausschuss. Zwar hat TSMC die beste Erfolgsrate der Branche – dennoch übersteigt die Nachfrage klar das Angebot, wie WCCFTech unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet.
Das betrifft demnach in erster Linie Smartphone-Hersteller. Es könnte daher sein, dass weniger neue Smartphones mit den modernsten Prozessoren auf den Markt kommen, als ursprünglich erwartet. 2-Nanometer-Chips dürften den teuersten Premium-Modellen vorbehalten bleiben.
Verschärft wird die Situation durch ein weiteres Problem: die aktuelle Knappheit bei Speicherchips. Weil Technologiekonzerne den Markt für ihre Rechenzentren buchstäblich leergekauft haben, haben Smartphone- und PC-Hersteller Probleme, den eigenen Bedarf zu decken. Marktbeobachter erwarten bereits, dass das eine sinkende Produktion in diesem Jahr bedeuten könnte.
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