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Dämmstoff-Hersteller Sto: Schwache Baukonjunktur belastet das Geschäft
Der Dämmstoff- und Farbenkonzern Sto hat 2024 einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen müssen. Auch im laufenden Geschäftsjahr bleibt die Lage beim Unternehmen aus dem baden-württembergischen Stühlingen angespannt.
Der Umsatz von Sto sank im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) gab um mehr als die Hälfte auf 61 Millionen Euro nach. Damit erreichte das Unternehmen seine im November gesenkte Prognose.
In diesem Jahr bislang über den Erwartungen
Unter dem Strich stand für 2024 ein Nettogewinn von 37,6 Millionen Euro, im Vorjahr hatten noch 85,8 Millionen Euro zu Buche gestanden. Sto hatte bereits Ende März mitgeteilt, dass das Unternehmen seine Dividende zusammenkürzen wird. Die Ausschüttung soll von 5,00 Euro je Aktie auf 3,31 Euro je Aktie sinken.
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Sto litt 2024 nach eigener Aussage unter der schwachen Baukonjunktur, besonders im wichtigsten Markt Deutschland. Auch in anderen Kernmärkten wie Italien und Frankreich kämpfte das Unternehmen mit deutlich sinkenden Absatzzahlen. Die Reduzierung von Fördermitteln in mehreren Ländern belastete ebenfalls.
Im laufenden Jahr will Sto einen Umsatz von 1,57 Milliarden Euro erreichen, das EBT soll 51 bis 71 Millionen Euro betragen. Im Mittel geht das Management damit von einer Stagnation des Geschäfts aus.
Im ersten Quartal 2025 sank der Umsatz um knapp 5 Prozent auf 325 Millionen Euro, lag damit jedoch über den Erwartungen. Der witterungsbedingte "saisonübliche Fehlbetrag" stieg im ersten Quartal laut Unternehmen. Eine konkrete Zahl nannte Sto hier nicht.
Um der negativen Ergebnisentwicklung entgegenzuwirken, hatte Sto zu Beginn des zweiten Halbjahres 2024 ein Kostensenkungsprogramm eingeleitet, das dem Unternehmen zufolge in den letzten Monaten des Jahres bereits zu einzelnen Einspareffekten führte. Neben einer weltweiten restriktiven Einstellungs- und Ausgabenpolitik sei unter anderem ab November kurzgearbeitet worden.
Die Sto-Aktie ist im Xetra-Handel aktuell 2,4 Prozent im Plus zum Vortag und kostet 117,80 Euro (Stand: 8.5.2025, 10:21 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie 4,7 Prozent eingebüßt, im Jahresvergleich ging es für den Kurs 29,2 Prozent abwärts.
ECOreporter sieht auf lange Sicht nach wie vor Potenzial bei der Sto-Aktie, das Unternehmen schreibt trotz aller Probleme bislang weiter schwarze Zahlen. Bis auf Weiteres bleiben aber erhöhte Risiken. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie für das Geschäftsjahr 2025 ist mit 8 niedrig, geduldige Anlegerinnen und Anleger können darin Einstiegschancen sehen. Die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2024 liegt beim aktuellen Kurs bei 2,8 Prozent. Für 2025 wird sie bei 4,2 Prozent erwartet.
Sto SE & Co. KGaA: ISIN DE0007274136 / WKN 727413
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