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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
DHL Group: Post-Beschwerden erreichen neuen Höchststand
Im vergangenen Jahr haben die Beschwerden über Postdienste in Deutschland einen neuen Höhepunkt erreicht. Der Bonner Logistikkonzern und ECOreporter-Aktien-Favorit DHL Group ist davon am stärksten betroffen.
2025 sind 55.395 Beschwerden über Post- und Paketzustellungen eingegangen, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Die Zahl markiert einen neuen Rekordwert, im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Beschwerden um rund ein Viertel.
Beschwerdeniveau ist gestiegen – Kritik von Gewerkschaftlern
Rund 90 Prozent der Beschwerden richten sich gegen die DHL Group, die mit ihrem Deutsche Post-Geschäft klarer Marktführer in Deutschland ist. Der Rest entfällt auf Wettbewerber wie das französische Unternehmen Geopost mit seinem Dienst DPD.
In den meisten Beschwerden geht es nach Angaben der Bundesnetzagentur um Briefe und Pakete, die beschädigt angekommen oder beim falschen Adressaten gelandet sind. Dahinter folgen Beschwerden über zu lange Wartezeiten für Sendungen. Ein eher kleiner Teil der Kundinnen und Kunden ärgert sich über Öffnungszeiten von Filialen und Abholzeiten bei Briefkästen.
Allerdings: Gemessen an der Gesamtzahl der Sendungen ist die Zahl der Beschwerden immer noch relativ klein, wie auch die DHL Group erklärt. Insgesamt wurden 2025 in Deutschland 9,4 Milliarden Briefe und 4,5 Milliarden Pakete verschickt. Auf eine Million transportierte Sendungen kämen etwa vier Beschwerden, erklärte der Konzern. Demnach gäbe es "kein strukturelles Qualitätsproblem". Man nehme aber jede Beschwerde ernst.
Die DHL Group ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige. Wie ECOreporter die Aktie aktuell einschätzt, lesen Sie im folgenden Premium-Bereich.
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