Linearbeschleuniger für die Krebsbehandlung. Die Technologie von C-Rad hilft, die Bewegungen von Patienten während der Therapie zu überwachen und die Bestrahlung präzise auszurichten. / Symbolfoto: imago images, Panthermedia

  Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

ECOreporter-Aktien-Favorit C-Rad erhält mehr Aufträge

Der schwedische Radiologiespezialist C-Rad hat solide Zahlen für das erste Quartal 2025 veröffentlicht. Wie sind die Aussichten für die ECOreporter-Favoriten-Aktie?

C-Rad hat sehr präzise Krebsbestrahlungsverfahren entwickelt, bei denen nicht so viel gesundes Gewebe bestrahlt werden muss wie bei herkömmlichen Methoden und oft auch weniger Therapiesitzungen notwendig sind. Die weltweit vertriebenen Systeme verwenden unter anderem 3D-Kameras, Computersimulationen und atemgesteuerte Technik, die Herz und Lunge weniger schädigt.

Rote Zahlen wegen Währungseffekten

In den Monaten Januar bis März setzte das Unternehmen knapp 119 Millionen Schwedische Kronen (10,9 Millionen Euro) um, 1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Während die Nachfrage in Europa schwächelte, legte sie in allen anderen Märkten zu.

Wegen unrealisierter negativer Wechselkurseffekte verbuchte C-Rad unter dem Strich einen Nettoverlust von 8,1 Millionen Kronen (0,74 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum betrug der Nettogewinn 16,1 Millionen Kronen. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseffekte erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 16,7 Millionen Kronen.

Wie ECOreporter die Aktie von C-Rad aktuell einschätzt, erfahren Sie im Premium-Bereich. Lesen Sie auch unser Dossier Nachhaltige Gesundheitsaktien: Diese Medizintechnik-Aktien sind lohnende Investments.

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Der Auftragseingang erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 5 Prozent zum Vorjahr auf 96,5 Millionen Kronen (8,9 Millionen Euro). In Europa legten die Bestellungen um 15 Prozent zu, in Nordamerika gingen sie um 21 Prozent zurück, weil Kunden Projekte wegen der unklaren Entwicklung der US-Zölle aufgeschoben haben.

Für die nächsten Quartale traut sich C-Rad derzeit aufgrund der geo- und wirtschaftspolitischen Unsicherheiten keine konkrete Prognose zu. Mittelfristig soll der Umsatz um etwa 10 Prozent pro Jahr steigen, bei einer operativen Gewinnmarge von 25 Prozent. Im letzten Quartal lag die Marge ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten bei 18 Prozent. Das Unternehmen will perspektivisch mindestens 30 Prozent seiner Gewinne als Dividende ausschütten. Bislang zahlt C-Rad noch keine Dividende.

Der Börsenkurs schwankt deutlich

Die C-Rad-Aktie hatte in den letzten Tagen spürbar an Wert gewonnen, gibt diese Gewinne heute aber vollständig wieder ab. An der Frankfurter Börse notiert das Papier aktuell 5 Prozent im Minus zum Vortag bei 2,59 Euro (Stand 9.5.2025, 8:06 Uhr). Nach hohen Verlusten zwischen Herbst 2021 und Sommer 2023 ging es für die Aktie bis Anfang 2024 wieder aufwärts. Seitdem befindet sich der Kurs erneut in einer Korrekturphase. Im Jahresvergleich hat er 14 Prozent verloren, auf drei Jahre gesehen notiert er 34 Prozent im Minus.

Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 90 Millionen Euro gehört C-Rad zu den kleinen Aktiengesellschaften. Das Unternehmen ist aber sehr gut finanziert und hat Wachstumspotenzial. Eine Investment-Idee für langfristig ausgerichtete Anlegerinnen und Anleger, die kein Problem mit erhöhten Kursschwankungen haben.

C-Rad AB B: ISIN SE0002016352 / WKN A0X93X

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