Equinor und Scatec entwickeln auch gemeinsam Solarprojekte. / Symbolbild: Pixabay

  Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie

Energiekonzern Equinor halbiert Beteiligung an Scatec

Der norwegische Energiekonzern Equinor reduziert seine Beteiligung am ebenfalls norwegischen Erneuerbare-Energie-Konzern Scatec. Zwei gemeinsame Solarprojekte bleiben davon unberührt.

Equinor verkaufte am 14. April 8,07 Prozent seiner Anteile an Scatec zu einem Preis von 125 Norwegischen Kronen je Aktie. Damit lag der Preis 7 Prozent unter dem Schlusskurs vom Montag. Durch das Geschäft nahm Equinor 1,6 Milliarden Kronen ein, umgerechnet rund 144 Millionen Euro.

Equinor bleibt ein fossiler Konzern

Nach dem Verkauf hält Equinor noch immer 8,05 Prozent an Scatec. Für diese verbliebenen Anteile hat der Konzern sich an eine 90-tägige Haltefrist gebunden. Zwei Solarprojekte, die die Unternehmen aktuell gemeinsam in Brasilien realisieren, bleiben von der Transaktion außerdem unberührt.

Equinor realisiert große Offshore-Windprojekte vor der Küste der USA - unter Präsident Trump ein schwieriges Geschäft. Wie der dänische Offshore-Riese Ørsted erwirkte auch Equinor im Januar vor Gericht, dass gestoppte US-Windparks weitergebaut werden dürfen. Equinor besitzt 10 Prozent der Ørsted-Aktien, die Norweger beteiligten sich auch an der milliardenschweren Kapitalerhöhung der Dänen im vergangenen Jahr. Im Kern ist Equinor aber ein fossiler Konzern, das Öl- und Gasgeschäft macht mehr als 90 Prozent der Umsätze aus.

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