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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
EU verhängt Millionenstrafe gegen Intel
Die EU-Kommission hat in einem langjährigen Wettbewerbsstreit eine Strafe in Höhe von rund 376,4 Millionen Euro gegen den US-Chipkonzern Intel verhängt. Der ECOreporter-Aktien-Favorit kommt damit allerdings deutlich günstiger weg als mit der ursprünglichen Entscheidung.
Ursprünglich hatten die Wettbewerbshüter vor mehr als zehn Jahren eine Strafe von rund 1 Milliarde Euro gegen Intel ausgesprochen. Anfang vergangenen Jahres hatte der Konzern schließlich erreicht, dass die Strafe reduziert werden musste.
Ursprüngliche Strafe von 1,06 Milliarden Euro
In dem Fall geht es um Treuerabatte, die Intel Computerherstellern gewährt hatte, wenn diese ihre Prozessoren vorrangig bei dem US-Hersteller kauften und nicht bei der Konkurrenz. Damit hatte Intel nach Ansicht der EU-Kommission zwischen 2002 und 2007 seine beherrschende Stellung auf dem Markt für sogenannte x86-Prozessoren missbraucht.
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Die ursprüngliche Geldbuße von 1,06 Milliarden Euro war durch die Brüsseler Wettbewerbshüter bereits 2009 verhängt worden. Nach einem langen Rechtsstreit hob der Europäische Gerichtshof (EuGH) sein Urteil gegen Intel Anfang 2022 schließlich teilweise auf. Es sei nicht bewiesen, dass die strittigen Rabatte wettbewerbswidrig seien, hieß es zur Begründung.
Die Intel-Aktie ist im Tradegate-Handel aktuell 0,5 Prozent im Plus zum Freitag und kostet 32,28 Euro (Stand: 25.9.2023, 8:54 Uhr). Auf Monatssicht hat die Aktie 4,4 Prozent an Wert gewonnen, im Jahresvergleich ist sie 15 Prozent im Plus.
Intel war im zweiten Quartal überraschend in die Gewinnzone zurückgekehrt, für das Gesamtjahr werden allerdings weiterhin rote Zahlen erwartet. Grund dafür sind neben dem Einbruch am PC-Markt die Milliardeninvestitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Fertigung. Dazu gehört auch der Aufbau des Auftragsgeschäfts.
Politischer Vorteil
ECOreporter traut es Intel zu, langfristig wieder solide Gewinne zu erwirtschaften. Dass der Konzern eigene Fabriken besitzt und nicht abhängig von asiatischen Auftragsfertigern ist, kann sich als Vorteil erweisen. Anlegerinnen und Anleger, die einen Einstieg in Erwägung ziehen, sollten ihre Investition aber langfristig planen. Für 2024, wenn der Konzern wieder Gewinne erzielen will, liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie bei hohen 45. Die erwartete Dividendenrendite für das laufende Geschäftsjahr beträgt 1,6 Prozent.
Intel ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Dividendenkönige. Lesen Sie hier unser ausführliches Unternehmensporträt. Mehr zum Thema KI erfahren Sie im ECOreporter-Dossier In Künstliche Intelligenz investieren: die nachhaltigsten KI-Aktien.
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Intel Corp.: ISIN US4581401001 / WKN 855681
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09.03.26
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