Denken Roboter bei der Geldanlage nun nachhaltig? ECOreporter hat in die wichtigsten grünen Robo-Advisor hineingeschaut. / Foto: imago images, Allstar

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Neun nachhaltige Robo-Advisor im Test – können Roboter grün denken?

Einen schlauen Computer ohne viel Aufwand und Kosten die Geldanlage regeln lassen – das versprechen Robo-Advisor. Es gibt auch nachhaltige Angebote. ECOreporter hat neun getestet.

Kann der Computer auch Moral? Nachhaltigkeit? Ethik? Wenn es um Geld geht: angeblich ja. Dann heißt der Computer „nachhaltiger Robo-Advisor“. Seine Rolle: Vermögensverwalter, aber digital. Letztlich geht es um Software. Die soll für Kundinnen und Kunden die passende Geldanlage auswählen. Folglich fragt der Robo-Advisor online, welche Rendite man erwartet, welches Risiko man eingehen möchte und wie lange man sein Geld anlegen will. Bei nachhaltigen Angeboten zudem, welche Themengebiete man bevorzugt oder meiden möchte.

Die Software stellt dann, bislang eher selten KI-gestützt, verschiedene Finanzprodukte zusammen, meist ETFs oder aktiv gemanagte Fonds. Soll das Risiko gering sein, legt der Robo-Advisor den Schwerpunkt auf Rentenfonds, also Fonds, die in Anleihen investieren. Wer mehr wagen will, bekommt vor allem Aktien-ETFs angeboten. Bei einigen Anbietern enthalten die Portfolios nur eine Handvoll ETFs und Fonds, bei anderen mehr als ein Dutzend. Maßgeschneiderte Geldanlage, tönt manche Robo-Advisor-Werbung. Tatsächlich haben die Anbieter aber meist nur vier bis zehn feste Produktkörbe.

Nach einer Boom-Phase wächst der Robo-Advisor-Markt seit 2023 deutlich langsamer. In Deutschland gibt es derzeit etwa 30 Robo-Advisor. Einige nachhaltige Angebote wie Klimafonds.de, pax-investify oder der Triodos Impact Portfolio Manager sind mittlerweile aus unterschiedlichen Gründen wieder eingestellt worden, inyova Invest bietet statt mehrerer Portfolios nur noch einen ETF an.

Laut dem Datenportal Statista waren 2025 in Deutschland etwa 265.000 Menschen mit durchschnittlich 68.000 Euro in Robo-Angebote investiert. Macht insgesamt 18 Milliarden Euro. Andere Analysen kommen auf bis zu 25 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der gesamte deutsche Fondsmarkt hat ein Volumen von rund 4,1 Billionen Euro. Robo-Advisor sind also nach wie vor eine Investment-Nische.

Diese neun nachhaltigen Robo-Advisor hat ECOreporter getestet:

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