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Fisker verhandelt angeblich mit Nissan über Investition
Der US-Elektroautobauer Fisker könnte frisches Geld vom japanischen Automobilkonzern Nissan bekommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Im Gegenzug könnte Nissan demnach Zugang zur E-Pickup-Plattform von Fisker erhalten.
Nissan werde möglicherweise mehr als 400 Millionen US-Dollar in Fisker investieren und den von Fisker geplanten Elektro-Pickup "Alaska" ab 2026 in einem seiner US-Montagewerke bauen, so Reuters. Zudem solle Nissan einen eigenen Elektro-Pickup auf Basis der Fisker-Plattform fertigen können.
Aktie fährt Achterbahn
Fisker hatte am Freitag in einer Pflichtmitteilung erklärt, es bestünden „erhebliche Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens“. Man brauche zusätzliches Eigen- und Fremdkapital und könne nicht garantieren, dies schnell genug aufzutreiben. ECOreporter berichtete hier.
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Das Management hatte zudem mitgeteilt, mit einem nicht namentlich genannten herkömmlichen Automobilkonzern über Investitionen und eine enge Kooperation in den Bereichen Entwicklung, Fertigung und Vertrieb zu verhandeln. Dieser Konzern soll laut Reuters Nissan sein.
Die Verhandlungen sind der Agentur zufolge weit fortgeschritten. Das Geschäft könnte demnach noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Aktuell durchlaufe eine Vereinbarung bereits die Due Diligence-Prüfung. Bei dieser wird ein Unternehmen auf wirtschaftliche, rechtliche, steuerliche und finanzielle Verhältnisse analysiert. Stellungnahmen von Fisker und Nissan zu der Reuters-Meldung liegen noch nicht vor.
Am Freitag war die Fisker-Aktie nach der Warnung vor einem möglichen Ende des Geschäftsbetriebs um 39 Prozent abgestürzt. Aktuell ist sie im Tradegate-Handel 16,5 Prozent im Plus zum Freitag und kostet 0,52 Euro (Stand: 4.3.2024, 10:39 Uhr). Im Monatsvergleich ist die Aktie 30,6 Prozent im Minus, auf Jahressicht hat sie knapp 93 Prozent an Wert verloren.
ECOreporter rät von einem Einstieg in die Fisker-Aktie ab. Die Redaktion hatte bereits im November letzten Jahres auf deutlich gestiegene Risiken bei dem Autobauer hingewiesen.
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Fisker Inc.: