Eines der zwölf Windräder im irischen Windpark Moanvane. / Foto: Standa Pokorny, Commerz Real

  Anleihen / AIF

Fonds Klimavest erwirbt seinen ersten Windpark in Irland

Die Commerz Real hat für ihren Fonds Klimavest einen Windpark in den irischen Midlands gekauft. Der Windpark Moanvane ist seit Ende September 2024 in Betrieb und besteht aus zwölf Nordex-Turbinen mit einer installierten Leistung von insgesamt 57,6 Megawatt (MW). Neben Irland ist der ELTIF Klimavest in 43 Wind- und Solarparks in Finnland, Spanien, Deutschland, Frankreich und Schweden investiert.

Für den irischen Windpark Moanvane wurde nach Angaben von Commerz Real, dem Vermögensverwalter für Sachwertinvestments der Commerzbank Gruppe, ein Stromabnahmevertrag (Corporate PPA, Power Purchase Agreement) mit einer Laufzeit von 15 Jahren abgeschlossen.

Den Windpark Moanvane hat Statkraft entwickelt und verkauft. Das norwegische Staatsunternehmen beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 20 Ländern. Das Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge international führend im Bereich Wasserkraft und Europas größter Erzeuger Erneuerbarer Energie. Statkraft wird laut Commerz Real weiterhin für das Projekt Moanvane Betriebsführungsleistungen erbringen.

Derzeit noch Mindestanlagesumme von 10.000 Euro

Warum die Geschäftsführung für den Klimavest-Fonds die Mindestanlagesumme von 10.000 Euro (noch) nicht abgeschafft hat, erfahren Sie hier.

Eine umfangreiche ECOreporter-Analyse des Fonds (Stand März 2023) finden Sie hier.

Ein Auffälligkeit, die ECOreporter bereits im Januar 2024 beleuchtet hat, besteht beim Fonds weiterhin.

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Hohe Liquidität

Der Klimavest-Fonds hält laut Fondsfactsheet 10/2024 (Stand: 31.10.2024) eine Bruttoliquidität von rund 670 Millionen Euro. Diese setzt sich aus Bankguthaben und Termingeldern auf Fondsebene sowie Wertpapieren (100 Prozent des Kurswertes) zusammen. Das Nettofondsvermögen (Bruttofondsvermögen abzüglich Verbindlichkeiten und Rückstellungen) beläuft sich laut Fondsfactsheet zum 31.10.2024 auf rund 1,47 Milliarden Euro. Demnach beträgt zum 31.10.2024 der Anteil der Bruttoliquidität am Nettofondsvermögen rund 46 Prozent.

Das Fondsmanagement strebt nach eigenen Angaben eine Zielliquiditätsquote zwischen 10 und 20 Prozent an (Stand: Januar 2024). Die vertraglich vorgeschriebene Mindestliquiditätsgrenze beträgt 5 Prozent des Fondsvermögens. Laut Jahresbericht 2022/2023 wurden zum Stichtag 31. August 2023 insgesamt 385 Millionen Euro der vorhandenen Überschussliquidität kurzfristig als Termingelder (bis maximal zwölf Monate) angelegt. Die Fonds-Bruttoliquidität inklusive Beteiligungen (Liquidität in Beteiligungsgesellschaften) hat zum 31. August 2023 sogar rund 690 Millionen Euro und damit 55,93 Prozent des Nettofondsvermögens betragen.

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