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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie
Innovationsausschreibung deutlich überzeichnet – Zuschlag für ABO Energy
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Innovationsausschreibung zum 1. September 2024 veröffentlicht. Die Ausschreibung war mehr als dreifach überzeichnet. Über die Hälfte der 50 Zuschläge gingen an eine Unternehmensgruppe aus Süddeutschland.
In den Innovationsausschreibungen können nur Gebote für Kombinationen von Windenergie- oder Solaranlagen mit Anlagen gesicherter Erzeugung abgegeben werden. Die ausgeschriebene Menge umfasste ein Volumen von 583 Megawatt (MW). Es gingen 154 Gebote mit einer Gebotsmenge von 1.856 MW ein. Hiervon konnten 50 Gebote mit insgesamt 587 MW bezuschlagt werden.
"In der starken Überzeichnung der Innovationsausschreibung setzt sich der bereits bei den Ausschreibungen für Freiflächenanlagen beobachtete Trend fort. Die hohe Beteiligung lässt darauf hoffen, dass sich der Ausbau auch im Bereich der Anlagenkombinationen verstetigt," sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.
Zuschläge nur für Solaranlagen mit Speicher
Die weit überwiegende Anzahl der Gebote bezog sich wie in den Vorrunden auf Anlagenkombinationen mit Solaranlage und Speicher. Erstmals wurden auch Gebote für Wind-Speicher-Kombinationen, hier im Umfang von 91 MW, eingereicht, von denen aber kein Gebot bezuschlagt werden konnte. Von den insgesamt 154 eingereichten Geboten wurden 18 vom Verfahren ausgeschlossen.
Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichen von 6,74 Cent/kWh bis 7,45 Cent/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert liegt mit 7,09 Cent/kWh deutlich unter dem Höchstwert von 9,18 Cent/kWh sowie unter dem durchschnittlichen, mengengewichteten Zuschlagswert der Vorrunde von 8,33 Cent/kWh.
Wer dominierte die Ausschreibung?
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Die größten Zuschlags-Volumina entfielen auf Gebote für Standorte in Bayern (227 MW, 25 Zuschläge), gefolgt von deutlich geringeren Volumina für Standorte in Mecklenburg-Vorpommern (115 MW, sieben Zuschläge) und Rheinland-Pfalz (57 MW, drei Zuschläge).
Gemäß den Angaben in der Zuschlagsliste der Bundesnetzagentur gingen 30 der 50 Zuschläge an Anumar-Gesellschaften. Auch bei den vorherigen Ausschreibungsrunden im Bereich Innovation und Solar waren zahlreiche Zuschläge an die Unternehmensgruppe Anumar aus Ingolstadt in Bayern gegangen.
ABO Energy erhält Zuschlag für Projekt in Baden-Württemberg
Einen Zuschlag erhielt auch ABO Energy. Er ging nach Angaben des Unternehmens an ein Hybridprojekt im baden-württembergischen Großrinderfeld (Landkreis Main-Tauber), das eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher kombiniert. Der Solarpark hat eine Nennleistung von 7,25 MW und soll voraussichtlich ab Herbst 2026 grünen Strom erzeugen. Der Speicher besitzt eine Leistung von 2,4 MW bei einer Kapazität von 5 Megawattstunden.
Bereits in den ersten beiden Jahren nach Einführung der Innovationsausschreibungen hatte sich ABO Energy (damals noch ABO Wind) den Angaben nach Stromtarife für insgesamt sieben Hybridprojekte mit einer Gesamtleistung von 39 Megawattpeak Photovoltaik und 13,5 MW/40 Megawattstunden Speicher gesichert. Alle diese Projekte sind nach Angaben von ABO Energy bereits am Netz. Das Solar-Team von ABO Energy in Baden-Württemberg arbeitet laut Unternehmen derzeit an einer Vielzahl von Projekten mit insgesamt mehr als 100 MW Nennleistung.
ABO Energy ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie der Kategorie Grüne Spezialwerte.
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ECOreporter hat das Unternehmen zudem in einem ECOanlagecheck ausführlich analysiert.
ABO Energy: ISIN DE0005760029 / WKN 576002