Solarpark der ASG Gruppe. / Foto: ASG

  Anleihen / AIF

Innovationsausschreibung mit stabilen Zuschlagswerten

Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Innovationsausschreibung zum 1. Mai 2026 veröffentlicht. Es gingen 46 Gebote mit einer Gebotsmenge von 749 Megawatt (MW) ein, wovon 27 Geboten mit zusammen 482 MW einen Zuschlag erhielten. Sämtliche Gebote bezogen sich auf Anlagenkombinationen von Solaranlagen und Stromspeichern.

„Bei der Innovationsausschreibung überstieg die Gebotsmenge das ausgeschriebene Volumen deutlich. Die Zuschlagswerte blieben stabil", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichen von 4,75 Cent/kWh bis 5,61 Cent/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert liegt bei 5,34 Cent/kWh und damit auf dem Niveau der vorherigen Ausschreibungsrunde (5,31 Cent/kWh).

Das mit Abstand größte Zuschlagsvolumen ergibt sich für Standorte in Bayern (287 MW, 15 Zuschläge). Weitere größere Volumina entfielen auf Standorte in Schleswig-Holstein (53 MW, zwei Zuschläge) und Brandenburg (51 MW, zwei Zuschläge). Die nächste Innovationsausschreibung wird am 1. September 2026 durchgeführt.

Zuschlag für Next2Sun

Zu den bezuschlagten Gesellschaften gehört unter anderem die Agri-PV Heusweiler GmbH. Sie erhielt einen Zuschlag über 4,3 MW für ein Solar- und Speicherprojekt in der Gemeinde Heusweiler im Landkreis Regionalverband Saarbrücken. Kommanditisten der Gesellschaft sind laut Unternehmensregister die Saar Capital GmbH und die Next2Sun Asset GmbH mit jeweils 50 Prozent.

Die Next2Sun Asset GmbH, ein Unternehmen der Next2Sun Gruppe, hat bei der letzten Solarausschreibung einen Zuschlag erhalten.

Mehrere Unternehmen der Next2Sun Gruppe haben bereits Crowdinvestings angeboten. Zuletzt hat sich ECOreporter im Oktober 2025 hier ein Angebot der Next2Sun Mounting Systems GmbH näher angesehen.

Ausschreibungserfolg für ASG EnergieInvest – Anleihe in der Platzierung

Die ASG EnergiePark Großpaschleben GmbH & Co. KG hat einen Zuschlag für eine Solar- und Speicherprojekt in der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt erhalten. Das Projekt hat eine Gebotsmenge von 6,557 MW.

Alleinige Kommanditistin der ASG EnergiePark Großpaschleben GmbH & Co. KG ist laut Unternehmensregister die ASG EnergieInvest GmbH, die derzeit eine Anleihe anbietet. Das Anleihekapital soll laut Wertpapierprospekt unter anderem das Projekt Großpaschleben mit einer Photovoltaikleistung von 4,0 Megawattpeak (MWp) und einer Batteriespeicherleistung von 2,5 MW finanzieren. 

ECOreporter hat die ASG EnergieInvest GmbH und ihr Anleiheangebot ASG EnergieInvest 2026/2032 hier in einem ECOanlagecheck ausführlich analysiert.

Verwandte Artikel

26.06.26
 >
13.05.26
 >
20.04.26
 >
24.10.25
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x