Einfach E-Mail-Adresse eintragen und auf "Abschicken" klicken - willkommen!

Anleihen / AIF, ECOanlagecheck, Solarenergie-Investments
Analyse: Wie attraktiv ist die Anleihe ASG EnergieInvest 2026/2032?
Die ASG EnergieInvest GmbH finanziert die Entwicklung und den Bau von mehreren eigenen Solar- und Energiespeicherprojekten in Deutschland. Insbesondere um die geplanten Bauphasen vorfinanzieren zu können, bietet das Unternehmen eine Anleihe an. Deren Zinssatz beträgt 7,0 Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit von sechs Jahren. Der Einstieg ist ab 1.000 Euro möglich. ECOreporter hat das grüne Anleiheangebot im ECOanlagecheck ausführlich analysiert.
Bei der Anleihe „ASG EnergieInvest 2026/2032“ der Emittentin ASG EnergieInvest GmbH handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Das Emissionsvolumen der Anleihe beträgt bis zu 10 Millionen Euro. Die Emittentin kann nach ihrer Wahl die Schuldverschreibungen insgesamt oder teilweise kündigen und vorzeitig zurückzahlen, erstmals zum 20. Mai 2030. Die Schuldverschreibungen werden laut Prospekt voraussichtlich am 22. September 2026 in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen.
Unternehmensprofil
Die Emittentin der Anleihe wurde im Mai 2023 als ASG SolarInvest GmbH gegründet und im Juni 2025 in ASG EnergieInvest GmbH umbenannt. Sie hat ihren Sitz in der Kreisstadt Köthen (Anhalt), die zwischen Magdeburg und Leipzig in Sachsen-Anhalt liegt. Das Stammkapital der Emittentin beträgt 100.000 Euro. Die Gesellschaftsanteile der Emittentin werden zu 100 Prozent von der ASG Energie AG gehalten, die seit der Gründung im März 2023 bis Oktober 2024 ASG Versum AG hieß. Neben der Emittentin hat die ASG Energie AG mit der ASG Anhalt Solar GmbH und der ASG Grundbesitz GmbH zwei weitere vollständige Tochtergesellschaften.
Geschäftsführer der Emittentin sind Katrin Nitsche und Christof Schmieg. Letzterer bildet mit André Hückstädt und Radenko Kreplj auch den Vorstand der Mutter ASG Energie AG. Die Emittentin beschäftigt laut Jahresabschlussangaben (vom Januar 2026) keine Arbeitnehmer. Sie hält laut der konsolidierten Fassung des Wertpapierprospektes vom 9. März 2026 und des Nachtrages Nr. 1 vom 13. März 2026 aktuell jeweils alle Anteile an der ASG EnergiePark GmbH, der ASG EnergiePark Verwaltungs GmbH und an 17 Kommanditgesellschaften (Projektgesellschaften). Deren Geschäftsführer ist neben Christof Schmieg auch Thomas Benz. Hückstädt, Schmieg und Benz sind jeweils seit 2023 bei der ASG Energie AG-Gruppe und waren vorher langjährig bei der UmweltBank in leitenden Funktionen im Photovoltaik-Kreditbereich tätig. Die drei halten mit ihren Ehefrauen mittelbar zusammen 28 Prozent der Kapitalanteile (31,13 Prozent der Stimmenanteile) an der ASG Energie AG.

36,55 Prozent der Kapitalanteile (47,41 Prozent der Stimmenanteile) an der ASG Energie AG hält mittelbar die Familie um Jan Wecke, der 2007 die ASG-Gruppe mit René Wollmerstädt gegründet hat. Weitere Gesellschafter (und auch Teammitglieder) der ASG Energie AG sind mit Kapitalanteilen von jeweils 8 Prozent mittelbar Radenko Kreplj, Florian Furtlehner, Jörg Dahlke und unmittelbar Jens Wecke. Rund 3,4 Prozent der Anteile hält mittelbar Katrin Nitsche, seit 2025 Geschäftsführerin der Emittentin.

Christof Schmieg ist Vorstand der ASG Energie AG und Geschäftsführer der ASG EnergieInvest-Gruppe. / Foto: ASG Energie
Die ASG Energie AG ist eine Ausgründung der ASG Engineering GmbH, die seit 2007 Photovoltaikanlagen plant und errichtet sowie deren technische Betriebsführung übernimmt. Beide Gesellschaften kooperieren und bieten gemäß den Angaben in der Imagebroschüre vom Oktober 2023 alles aus einer Hand, von der Entwicklung der Standorte über die Errichtung der Anlagen bis zur Vermarktung der erzeugten Energie. Die 2014 gegründete ASG Besitz- und Verwaltungsgesellschaft betreibt eigene Solaranlagen und übernimmt die kaufmännische Betriebsführung und die Verwaltung.
Die ASG Energie AG und ihre Tochter ASG EnergieInvest GmbH, die Emittentin der Anleihe, sind inzwischen Beteiligungen eingegangen und haben ihr Geschäftsfeld erweitert. Damit haben sich ihre geschäftlichen Abhängigkeiten von den Gründungsunternehmen der ASG-Gruppe tendenziell verringert. Die ASG Energie AG beteiligte sich im Mai 2025 mit einem 10-Prozent-Anteil an der Electric Blue GmbH, um die regional erzeugte Energie künftig auch regional vermarkten zu können.
Geschäftszahlen
Die Emittentin besitzt einen 10-Prozent-Anteil an der Ventura Holding GmbH. Diese hält vollständige Beteiligungen an 18 Projektgesellschaften und an drei weiteren Firmen. Die ASG EnergiePark GmbH (Geschäftsführer Christof Schmieg, Jörg Dahlke und Jens Wecke), Tochter der Emittentin, erbringt seit August 2024 im Rahmen einer Kooperation mit der envia THERM GmbH projektentwicklungsbezogene Leistungen für die Töchter der Ventura Holding. Envia THERM GmbH ist eine Tochter des Energiedienstleisters envia Mitteldeutsche Energie AG.

Katrin Nitsche ist Geschäftsführerin der ASG EnergieInvest GmbH. / Foto: ASG Energie
Die Emittentin hat 2024 mit ihrer Tochter ASG EnergiePark GmbH einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Aufgrund der 10-Prozent-Ventura-Beteiligung bezieht sich der Gewinnabführungsvertrag mittelbar zu 90 Prozent auf Außenumsätze mit dem Kooperationspartner. Aus dem Gewinnabführungsvertrag flossen der Emittentin laut ihrer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2025 Gewinne von rund 1,3 Millionen Euro zu (2024: rund 1,2 Millionen Euro). Dadurch konnte die Emittentin für ihr Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von rund 570.000 Euro erzielen (2024: rund 230.000 Euro).
Die Emittentin hat zum 31. Dezember 2025 eine Bilanzsumme von rund 9,1 Millionen Euro, die sich auf der Passivseite hauptsächlich aus Anleihekapital von rund 7,9 Millionen Euro (Laufzeit bis 15. Dezember 2028) zusammensetzt. Einen Konzernabschluss haben die Emittentin und ihre Muttergesellschaft bislang nicht erstellt.
Geschäftsmodell
Die Emittentin ist eine vermögensverwaltende Holdinggesellschaft und Finanzierungsgesellschaft. Ihre Geschäftstätigkeit soll laut Prospekt zukünftig mit Eigenkapitalzuführungen, der Veräußerung von (teil-)entwickelten Projektrechten (Ready-to-build), auch in Form von anteiligen Übertragungen von Gesellschaftsrechten an Projektgesellschaften, und gegebenenfalls mit weiteren Fremdkapitalaufnahmen finanziert werden.
Laut Prospekt ist es grundsätzlich das Ziel der Emittentin, einen wesentlichen Teil der entwickelten Projekte langfristig im eigenen Bestand zu halten oder gemeinsam mit Co-Investoren zu betreiben. Derzeit hat die Emittentin noch keine Projekte, die sich im Betrieb befinden. Daher ist ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage noch weitgehend durch den Projektentwicklungscharakter ihres Geschäftsmodells geprägt. In einzelnen Geschäftsjahren könnten sich daher laut Prospekt vergleichsweise geringe Umsätze oder Ergebnisse ergeben, während gleichzeitig erhebliche Vermögenswerte in Form von Projektbeteiligungen, Forderungen gegenüber Projektgesellschaften oder aktivierten Entwicklungsaufwendungen aufgebaut werden könnten.
Die Emittentin verfolgt laut Prospekt eine klare regionale Strategie. Als in Sachsen-Anhalt ansässiges Unternehmen positioniere sie sich bewusst als regional verwurzelter Partner für Grundstückseigentümer, Kommunen und Projektbeteiligte in Sachsen-Anhalt und im südlichen Brandenburg. Sie kann dabei vom Netzwerk der Kooperationspartner aus der ASG-Gruppe profitieren, das diese in mehr als 15 Jahren aufgebaut haben. Solar-Aufdachanlagen sind nach Angaben der Emittentin aktuell von geringer Bedeutung für die ASG Energie-Gruppe. Der Fokus liege eindeutig auf Freiflächenprojekte.
Ein weiterer strategischer Schwerpunkt der ASG Energie-Gruppe liegt laut Prospekt auf der systematischen Erweiterung des Geschäftsmodells um Grünstromspeicher. Energiespeicher werden dabei als integraler Bestandteil zukünftiger Photovoltaikprojekte betrachtet, sogenannte Co-Location-Speicher. Sie erhöhen nach Einschätzung der Emittentin die Vermarktungsflexibilität, ermöglichen netzdienliche Leistungen und verbessern die wirtschaftliche Stabilität der Projekte.
Investitionen

ASG EnergieInvest will mit der Anleihe den Bau von Solar- und Stromspeicherprojekten in Ostdeutschland vorfinanzieren. / Foto: ASG Energie
Das Emissionsvolumen der Anleihe beträgt bis zu 10 Millionen Euro. Die Emissionskosten belaufen sich laut Prospekt bei Vollplatzierung schätzungsweise auf bis zu rund 650.000 Euro, davon 550.000 Euro platzierungsabhängige Vertriebsprovisionen.
Die Emittentin plant laut Prospekt derzeit, den Netto-Emissionserlös von bis zu rund 9,35 Millionen Euro für die Projektentwicklung, den Bau, den Betrieb, das Management, die Finanzierung und den Vertrieb von Photovoltaikanlagen oder gewerblichen oder industriellen Energiespeicherlösungen im deutschen Markt, insbesondere Batteriespeichern und weiteren Speichertechnologien, zu verwenden. Dies umfasse auch interne Kosten, beispielsweise Personalkosten, Projektentwicklungskosten oder die Vorfinanzierung der Projekte. Im Wesentlichen soll der Emissionserlös laut Prospekt zum Erwerb von Komponenten dienen.
Die Anleihe finanziert grundsätzlich die Geschäftstätigkeit der ASG EnergieInvest GmbH und ist nicht auf bestimmte Projekte beschränkt. Allerdings gibt es konkrete Planungen für das einzuwerbende Anleihekapital: 6,5 Millionen Euro sind nach Angaben der Emittentin derzeit für die vier Projekte Großpaschleben in Sachsen-Anhalt, Jeßnigk West 2 in Brandenburg sowie Neuburxdorf Nord und Neuburxdorf Süd in Brandenburg vorgesehen. In der aktuellen Planung ergibt sich daraus eine Größenordnung von rund 128 Megawattpeak (MWp) Photovoltaikleistung sowie Batteriespeicherkapazitäten von etwa 125 Megawattstunden (MWh) bei einer Leistung von ca. 62,5 MW. Davon entfällt mit zusammen rund 113 MWp/110 MWh/55 MW der wesentliche Anteil auf die beiden Projekte in Neuburxdorf. Die vier Projektgesellschaften gehören vollständig der Emittentin. Diese beabsichtigt laut Prospekt, den Emissionserlös diesen vier Gesellschaften als verzinsliches Darlehen zur Verfügung zu stellen.
Die vier Projekte befinden sich nach Angaben der Emittentin jeweils in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien. Beim Projekt Großpaschleben liegen den Angaben nach alle relevanten Genehmigungen inklusive der Baugenehmigung für den Grünstromspeicher vor, und der Bau soll im zweiten Quartal 2026 starten. Die anderen drei Projekte haben laut der Emittentin alle die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (TÖB) durchschritten, wobei für die beiden Projekte Neuburxdorf auch schon die Abwägung der Ergebnisse laufe.
Die Planung ist laut Prospekt insoweit unverbindlich, da sich im Verlauf von Projektentwicklungen häufig Änderungen ergeben können. Daher könnte das Kapital auch für andere Projekte verwendet werden. Zum Prospektdatum umfasst die Projektpipeline der ASG Energie-Gruppe Photovoltaikprojekte mit einer geplanten Gesamtleistung von rund 1.119 MWp, wovon auf die Emittentin und ihre Tochtergesellschaften 778 MWp entfallen. Davon liegen laut Prospekt für insgesamt rund 613 MWp, davon circa 464 MWp bezogen auf die Emittentin und ihre Tochtergesellschaften, positive Aufstellungsbeschlüsse der zuständigen Gemeinden vor, sodass TÖB-Beteiligungsverfahren durchgeführt werden können.
Ökologische Wirkung

Das Team von ASG Energie. / Foto: ASG Energie
Die ASG EnergieInvest GmbH ist laut Prospekt ausschließlich im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Die Geschäftstätigkeit ist nach Unternehmensangaben vollständig auf die Entwicklung, Finanzierung und Realisierung von Photovoltaik- und Energiespeicherprojekten ausgerichtet. Die Netto-Emissionserlöse aus der Anleihe sollen daher auch ausschließlich Projekte mit unmittelbarem Bezug zur regenerativen Stromerzeugung oder -speicherung finanzieren. Diese Projekte sollen einen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur nachhaltigen Energieversorgung leisten.
Die Emittentin kann auch in Bestandsprojekte investieren. Derzeit ist aber laut Prospekt vorgesehen, dass sie mit dem einzuwerbenden Anleihekapital die Entwicklung und insbesondere den Bau von Solarprojekten finanziert. Das Anleihekapital kann somit im Erfolgsfall eine hohe positive ökologische Wirkung entfalten.
Risiken
Die Emittentin finanziert die Entwicklung und Errichtung von Solaranlagen und Stromspeichern. Insbesondere in frühen Projektentwicklungsphasen kann ein hohes Risiko bestehen, dass Projekte sich deutlich verzögern oder scheitern. Aber auch in späteren Entwicklungs- und in Bauphasen, in denen in der Regel bereits hohe Kosten angefallen sind, können Projekte noch scheitern. Es ist auch möglich, dass bereits entwickelte Projekte nicht mehr wirtschaftlich realisiert werden können, weil zwischenzeitlich die Anlagen-, Bau- und Finanzierungskosten gestiegen sind und/oder der Strommarktpreis gesunken ist.
Zunehmender Wettbewerb um Standorte, die für neue Solarprojekte geeignet sind, könnte sich nachteilig auf die Emittentin auswirken. Die ASG Energie-Gruppe, zu der die Emittentin gehört, ist geschäftlich sowie hinsichtlich der handelnden Personen und der Gesellschafter mit den Kooperations-Partnerunternehmen aus der ASG-Gruppe verflochten. Daher besteht ein Potenzial für Interessenskonflikte, das sich zu Ungunsten der Emittentin auswirken könnte.
Das Bundeswirtschaftsministerium plant Veränderungen der Rahmenbedingungen für neue Solarprojekte, wodurch sich deren Wirtschaftlichkeit verschlechtern könnte. Solange die Pläne noch nicht gesetzgeberisch umgesetzt worden sind, bestehen Unsicherheiten bezüglich der künftigen Rahmenbedingungen, wodurch sich das Investitionsrisiko erhöhen kann. Zudem besteht für Sachsen-Anhalt, den Hauptmarkt der Emittentin, das Risiko, dass infolge der im September 2026 anstehenden Landtagswahl die AfD die Regierung bildet und sich in der Folge die Rahmenbedingungen verschlechtern. Ein zentrales Problem in Deutschland ist zudem ein zu langsamer Netzausbau.
In der Betriebsphase von Solaranlagen können Sonnenstunden geringer sein als erwartet und in der Folge die Stromerträge unter der Prognose liegen. Weitere Risiken sind beispielsweise höherer Wartungsaufwand als geplant oder Ausfälle von Vertragspartnern wie beispielsweise Stromabnehmern (PPA) und Generalunternehmern.
Es besteht das Risiko, dass es der Emittentin nicht möglich sein wird, die Anleihe im Wesentlichen aus dem Verkauf oder dem Betrieb von Projekten zurückzuführen und eine in diesem Fall erforderliche Refinanzierung nicht gelingt. Für Anlegerinnen und Anleger besteht das Risiko, dass die Rückzahlung der Anleihe verzögert, nur teilweise oder gar nicht erfolgt.
Stärken
- Erfahrenes Management der ASG Energie-Gruppe
- ASG-Kooperationspartner mit langjähriger regionaler Vernetzung
- Umfangreiche Projektpipeline vorhanden
- Solar- und Energiespeichermarkt in Deutschland mit Wachstumspotenzial
- Diversifizierung der Erträge durch konzernexterne Kooperation
Schwächen
- Projektentwicklungs- und Baurisiken
- Teilweise unsichere Rahmenbedingungen
- Potenzial für Interessenskonflikte
- Kein Konzernabschluss
Fazit
Finanziell
Die Anleiheemittentin ASG EnergieInvest GmbH hat sich seit ihrer Gründung 2023 weiterentwickelt und breiter aufgestellt. Das Risiko von Interessenskonflikten wurde verringert, und sie verfügt über eine umfangreiche Projektentwicklungspipeline. Derzeit hat die Emittentin noch keine eigenen Solarprojekte fertiggestellt oder verkauft, aber über eine Kooperation mit einem Energiedienstleister konnte sie in den vergangenen zwei Jahren Gewinne erwirtschaften. Ein weiteres geschäftliches Standbein der Emittentin soll künftig der Betrieb von eigenen Solaranlagen sein. Derzeit ist das Unternehmen aber noch stark vom Projektentwicklungsgeschäft abhängig, das deutlichen Schwankungen unterliegen kann. Diesbezüglich ist die Emittentin neben der Projektauswahl voraussichtlich insbesondere von der Entwicklung der Rahmenbedingungen (z.B. Zinsniveau, Strompreise, Baukosten, politische Entscheidungen) abhängig.
Nachhaltigkeit
Das Anleihekapital soll die Entwicklung und den Bau von Solarprojekten und Grünstromspeichern finanzieren, sodass eine hohe positive ökologische Wirkung möglich ist.
ECOreporter-Empfehlung
Die ASG EnergieInvest GmbH hat sich in den vergangenen zwei Geschäftsjahren gut entwickelt. Die derzeit unsicheren künftigen Rahmenbedingungen sind mit Risiken für das Unternehmen verbunden. Wenn die Emittentin mit dem erfahrenen Management aber weiterhin ihr Geschäftsmodell zielgerichtet umsetzen und ausbauen kann, sind die Perspektiven für das Unternehmen positiv.
Basisdaten
Emittentin: ASG EnergieInvest GmbH, Köthen (Anhalt)
Anlageform: Anleihe (Inhaberschuldverschreibungen)
Emissionsvolumen: bis zu 10,0 Millionen Euro
Mindestzeichnungssumme: 1.000 Euro
Laufzeit: 20. Mai 2026 bis 20. Mai 2032
Zinssatz: 7,0 Prozent pro Jahr
Prospektbilligung: CSSF (luxemburgische Finanzaufsichtsbehörde)
Handelbarkeit: ab 22. September 2026 an der Börse Frankfurt (Plan)
ISIN: DE000A46Z932
Verwandte Artikel
04.05.26
>
