Intel hat seine Pläne für die Chipfertigung in Magdeburg gestrichen. / Grafik: Intel

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Intel: Kein deutsches Werk in Magdeburg, zehntausende Entlassungen

Der US-Chiphersteller Intel gibt seine Pläne für ein deutsches Werk in Magdeburg auf. Bis Ende 2025 sollen zudem mehr als 30.000 Mitarbeitende gehen. Statt auf Expansion setzt der Konzern damit nun auf einen drastischen Sparkurs.

Eigentlich hatte Intel geplant, in Magdeburg für 30 Milliarden Euro zwei große Halbleiterwerke zu bauen. Im September 2024 war das Projekt allerdings um zwei Jahre verschoben worden, zuletzt hatte es vermehrt Zweifel gegeben, ob es tatsächlich realisiert wird.

Hoher Verlust im zweiten Quartal

Nun erklärte Intel-Chef Lip-Bu Tan das endgültige Aus für die Pläne. Auch ein Werk in Polen wird nicht gebaut; dort hätte das sogenannte Packaging für die Magdeburger Chips stattfinden sollen, also das Einpassen in ein Gehäuse.

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