Nilfisk bietet unter anderem Staubsauger und professionelle Reinigungsmaschinen an, die komplett recycelt werden können. / Foto: Nilfisk

  Nachhaltige Aktien

Letzter Handelstag für die Nilfisk-Aktie

Der dänische Reinigungsmaschinenhersteller Nilfisk geht wie geplant von der Börse.

Bis April hatte der Mischkonzern Freudenberg aus Weinheim in Baden-Württemberg knapp 94,5 Prozent der Nilfisk-Aktien aufgekauft und durfte daher alle übrigen Papiere zwangseinziehen und den Börsenabschied in die Wege leiten.

Mittlerweile ist das Delisting-Verfahren abgeschlossen, die Nilfisk-Aktie hat heute an der Heimatbörse in Kopenhagen ihren letzten Handelstag. An der Frankfurter Börse notiert sie aktuell bei 18,30 Euro (Stand 12.5.2026, 8:07 Uhr).

Minderheitsaktionäre erhalten Entschädigung

Freudenberg hatte im Dezember 2025 ein öffentliches Übernahmeangebot für Nilfisk abgegeben und 140 Dänische Kronen (18,74 Euro) je Aktie geboten. Die noch verbliebenen Minderheitsaktionäre dürften eine Entschädigung in ähnlicher Höhe erhalten.

Nilfisk hatte seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfohlen. Zuvor hatte der Konzern aktiv nach einem Käufer gesucht, um seine Position auf dem Weltmarkt zu stärken.

In den vergangenen Jahren liefen die Geschäfte von Nilfisk durchwachsen. Bis 2024 war das Unternehmen eine ECOreporter-Favoriten-Aktie der Kategorie Grüne Spezialwerte. Wegen der schwachen wirtschaftlichen Perspektive von Nilfisk tauschte ECOreporter sie allerdings gegen den schwedischen Radiologiespezialisten C-Rad aus. Zuletzt riet ECOreporter vom Einstieg eher ab.

Informationen zu aussichtsreichen ECOreporter-Favoriten-Aktien finden Sie hier.

Nilfisk A/S:  ISIN DK0060907293 / WKN A2GSX8

(Aktuelle Kursdaten zur Aktie erhalten Sie, wenn Sie auf das Symbol hinter der WKN klicken.)

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