Einfach E-Mail-Adresse eintragen und auf "Abschicken" klicken - willkommen!

Luana AG mit vorläufiger Insolvenzverwaltung
Die Luana AG hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen gestellt. Daraufhin ordnete das Amtsgericht Schwarzenbek die vorläufige Insolvenzverwaltung an. Die Luana AG hatte vor weniger als einem Jahr eine neue Anleihe gestartet, die ECOreporter bereits damals als fragwürdig und hochriskant eingeschätzt hat.
In dem Verfahren (Aktenzeichen 1 IN 195/25) über den Antrag der Luana AG aus Geesthacht auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen hat das Amtsgericht Schwarzenbek am 23. Dezember zur Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und den Hamburger Rechtsanwalt Vanja Alexander Kovacev zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Im November neue Geschäftsfelder verkündet
Am 20. November 2025 hatte die Luana AG in einer Pressemitteilung noch über neue Geschäftsfelder berichtet. Genannt wurden Großbatteriespeicher, technologiegestützte Energiemanagementlösungen (PowerPulse-System) und Photovoltaik-Aufdachanlagen für große Dachflächen. Parallel zum Ausbau neuer Geschäftsfelder soll das Wärmegeschäft laut der November-Meldung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensaktivitäten bleiben.
ECOreporter hat bereits mehrmals über Probleme bei der Luana AG und ihrer Firmengruppe sowie bei ehemaligen Gesellschaften der Luana-Gruppe berichtet. Einen Artikel aus dem Oktober 2025, der Ihnen eine Übersicht bietet, finden Sie hier.
Die 2025 von der Luana AG auf den Markt gebrachte 9,5-Prozent-Anleihe (ISIN DE000A4DE917) steht an der Börse Frankfurt nur noch bei 0,01 Prozent ihres Nennwertes (5.1.2026, 8:58 Uhr).
Die ECOreporter-Einschätzung zu der Anleihe können Sie hier lesen.