Ein Antrieb mit besserer Klimabilanz kann für Maersk geringere Kosten bedeuten. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien

Maersk testet Segelantrieb für Containerschiffe

Der dänische Logistik- und Schifffahrtskonzern Moller-Maersk will erstmals ein Containerschiff mit einem sogenannten Rotorsegel ausstatten. Der Segelantrieb soll den Treibstoffverbrauch und damit auch den CO2-Ausstoß des Frachters senken. Noch ist aber unklar, ob sich die Technik bewähren wird.

Wie der britische Windantriebsspezialist Anemoi mitteilt, soll das 35 Meter hohe Rotorsegel Mitte 2027 auf einem Containerschiff aus Maersks Lima-Klasse installiert werden. Die Schiffe können rund 8.700 Standardcontainer transportieren. Getestet werden soll die Technik anschließend im regulären Betrieb, voraussichtlich auf Routen im Nord- und Südatlantik.

Mögliche Vorteile wegen EU-Vorschriften

Obwohl die Technologie als "Segel" bezeichnet wird, hat sie mit einem herkömmlichen Segel wenig zu tun. Auf dem Deck steht ein großer, senkrechter Zylinder, der sich dreht und dabei den vorbeiströmenden Wind nutzt, um zusätzlichen Schub zu erzeugen. Dadurch muss der eigentliche Schiffsantrieb weniger leisten, und es wird weniger Treibstoff verbraucht. Wie groß die Einsparungen ausfallen, hängt unter anderem von Route und Windverhältnissen ab.

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