Maersk leidet unter gestiegenen Treibstoffkosten. / Foto: ECOreporter, Jörg Weber

  Nachhaltige Aktien

Reederei Maersk: Iran-Krieg belastet bislang kaum

Die dänische Großreederei A.P. Moller-Maersk hat in den letzten Monaten trotz eines höheren Frachtaufkommens deutlich weniger Gewinn erzielt. Der Iran-Krieg war nicht der wichtigste Grund für den Rückgang.

Maersk setzte im ersten Quartal 2026 knapp 13 Milliarden US-Dollar um, ein Minus von etwa 3 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Konzern transportierte zwar mehr Fracht, nahm aber weniger Geld ein, weil es derzeit weltweit ein Überangebot an Transportschiffen gibt und die Frachtraten deshalb gesunken sind. Da zudem die Kosten etwa für Schiffsdiesel und Transportversicherungen spürbar angezogen haben, brach der Nettogewinn von 1,2 Milliarden Dollar auf 100 Millionen Dollar ein.

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