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Moller-Maersk bestellt 20 methanolfähige Schiffe
Die Großreederei Moller-Maersk hat 20 neue Containerschiffe in Auftrag gegeben, die mit emissionsarmen Treibstoffen betrieben werden können. Für die Aktie des dänischen Konzerns ging es in den letzten Monaten überwiegend aufwärts.
Maersk hat für den Bau der 20 Schiffe Verträge mit drei Werften aus China und Südkorea abgeschlossen. Die Frachter werden mit Dual-Use-Motoren ausgestattet sein, die neben herkömmlichem Schiffsdiesel auch mit klimafreundlicheren Treibstoffen laufen, etwa Bio-Methanol.
Die ersten Schiffe sollen 2028 ausgeliefert werden, die letzten 2030. Insgesamt haben sie eine Kapazität von 300.000 Standardcontainern. Maersk will mit den neuen Frachtern ältere Dieselschiffe ersetzen. Der Konzern lässt auch bestehende herkömmliche Schiffe auf Dual-Use-Antriebe umrüsten (ECOreporter berichtete hier).
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Die Aktie ist heute mit einem Plus von 1,1 Prozent zum Montag und einem Kurs von 1.633,00 Euro in den Tradegate-Handel gestartet (Stand 10.12.2024, 9:02 Uhr). Nach Rekordgewinnen wegen extrem hoher Frachtpreise in den Corona-Jahren ist der Börsenkurs zwischen Anfang 2022 und März 2024 stark gefallen. Seitdem erholt sich die Aktie, schwankt dabei aber teils deutlich. Auf drei Monate gesehen ist sie 25 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 20 Prozent zugelegt. Auf drei Jahre notiert der Kurs 41 Prozent im Minus, auf fünf Jahre 25 Prozent im Plus.
Prognose schon viermal angehoben
Maersk hat seine Jahresprognose 2024 bereits viermal erhöht, der Konzern profitiert von wieder gestiegenen Frachtraten, seit Huthi-Rebellen den Schiffsverkehr durchs Rote Meer weitestgehend zum Erliegen gebracht haben. Maersk erwartet mittlerweile einen Jahresgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 5,2 bis 5,7 Milliarden Dollar.
Aber es bleiben Risiken. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass es nach einem Ende der Krise im Roten Meer zu Überkapazitäten auf dem Containermarkt kommen wird – dann dürften die Frachtraten deutlich sinken.
ECOreporter schätzt die Maersk-Aktie weiterhin als mögliches Investment für risikofreudige Anlegerinnen und Anleger ein, die einen langen Atem mitbringen und kein Problem mit höheren Kursschwankungen haben. Teuer ist die Aktie derzeit nicht: Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2024 liegt bei niedrigen 5, die erwartete Dividendenrendite bei hohen 5,9 Prozent. Für 2025, wenn die Gewinne wahrscheinlich wieder sinken, beträgt das erwartete KGV noch vertretbare 27, die erwartete Dividendenrendite 1,9 Prozent.
A.P. Moller-Maersk A/S Class A:
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