Oatly will Aktien zusammenlegen und den Kurs so künstlich erhöhen. / Foto: Oatly

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Oatly kündigt umgekehrten Aktiensplit an – Aktie verliert 25 %

Der schwedische Haferdrink-Produzent Oatly will mit einem sogenannten umgekehrten Aktiensplit seine Anteilsscheine an der Börse optisch teurer machen. Der Kurs stürzt ab.

Im Zuge der Maßnahme sollen je 20 alte Oatly-Aktien in eine neue Aktie umgetauscht werden. Bei weniger als 20 Aktien sollen Anlegerinnen und Anleger eine Barabfindung erhalten. Das heißt in der Praxis etwa: Wer aktuell 25 Oatly-Aktien hält, der erhält durch den Umtausch eine neue Aktie plus Bargeld.

Aktie ist schlecht gelaufen

Die Änderung soll laut Oatly mit Beginn des Handelstages am 18. Februar wirksam werden. Durch die Maßnahme wirkt die Aktie im Anschluss optisch teurer. Tatsächlich ändert sich die Bewertung aber nicht.

Eine aktuelle Einschätzung der Oatly-Aktie finden Sie im Premium-Bereich. Lesen Sie hier auch unseren Überblick zu veganen Aktien.

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Die Aktie der Schweden verlor nach der Ankündigung am Freitag rund 25 Prozent. Aktuell ist die Aktie im Tradegate-Handel weitere 4,4 Prozent im Minus und kostet 0,57 Euro (Stand: 3.2.2025, 11:11 Uhr). Dass sie im Cent-Bereich gehandelt wird, macht die Aktie zu einem sogenannten Pennystock, damit ist sie anfällig für Spekulationen.

Im Monatsvergleich ist der Kurs 24,0 Prozent im Minus, auf Jahressicht ist er um 46 Prozent eingebrochen. In den letzten fünf Jahren verlor die Aktie knapp 97 Prozent ihres Werts.

Oatly schreibt weiterhin rote Zahlen, in den ersten neun Monaten 2024 verbuchte der Konzern bei einem Umsatz von 609 Millionen US-Dollar einen Nettoverlust von 111 Millionen Dollar. Im gleichen Zeitraum 2023 lag der Verlust bei 118 Millionen Dollar. Die Zahlen für das Gesamtjahr 2024 will der Konzern am 12. Februar veröffentlichen.

ECOreporter rät bereits seit Börsenstart von einem Einstieg in die Oatly-Aktie ab und tut dies auch weiterhin. Das Unternehmen besitzt keinen signifikanten technologischen Vorsprung gegenüber seinen Wettbewerbern. Und die Konkurrenz ist groß, gerade durch deutlich günstigere Milchersatzprodukte, die Supermarktketten und Drogeriemärkte mit ihren Eigenmarken anbieten.

Oatly Group AB ADR:

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