Orsted ist Weltmarktführer bei Windparks auf hoher See. / Foto: Orsted

  Nachhaltige Aktien

Orsted darf Windpark Revolution Wind weiterbauen

Der dänische Energiekonzern Ørsted hat sich erneut erfolgreich gegen einen von der US-Regierung verhängten Baustopp eines Offshore-Windparks gewehrt. Die Aktie legt deutlich zu.

Die Trump-Regierung hatte kurz vor Weihnachten die Errichtung von fünf großen Windparks, darunter die Ørsted-Projekte Revolution Wind und Sunrise Wind, für 90 Tage gestoppt. Die Anordnung erfolgte unter Verweis auf eine mögliche Gefährdung der nationalen Sicherheit. Große Rotorblätter sowie die stark reflektierenden Türme der Anlagen könnten Radarstörungen verursachen. Fachleute halten diese Argumente für vorgeschoben. Donald Trump ist ein erklärter Feind von Windrädern.

Windpark würde „irreparablen Schaden nehmen“

Ørsted hatte gegen beide Projektstopps Rechtsmittel eingelegt. Gestern entschied ein Gericht in Washington, dass der Konzern die Bauarbeiten für Revolution Wind fortsetzen darf. Der Windpark vor der Küste von Rhode Island, der Hunderttausende Haushalte mit Strom versorgen soll, würde „irreparablen Schaden nehmen“, wenn die Arbeiten während des Rechtsstreits nicht fortgesetzt werden dürften, so der zuständige Richter.

Revolution Wind ist bereits zu etwa 90 Prozent fertiggestellt. Ørsted will die Bauarbeiten jetzt so schnell wie möglich fortsetzen. Das Berufungsverfahren gegen den Baustopp des bereits zu 45 Prozent fertigen Windparks Sunrise Wind läuft aktuell noch.

Lesen Sie auch unseren zweiteiligen Überblick zu Windaktien.

Eine aktuelle Einschätzung der Ørsted-Aktie finden Sie im Premium-Bereich.

Die weiteren wichtigen Informationen lesen Sie als ECOreporter-Premium-Leser/-in. Einloggen oder Premium-Leser/-in werden.

...

Verwandte Artikel

07.01.26
 >
31.12.25
 >
23.12.25
 >
27.03.26
 >
26.03.26
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x