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Orsted senkt Verlust, Aktie gewinnt 11,5 %
Der dänische Erneuerbare-Energie-Konzern Ørsted ist weiter gewachsen und hat seinen Verlust reduziert. Ist die Aktie derzeit attraktiv?
Ørsted setzte im dritten Quartal 2026 knapp 21,2 Milliarden Dänische Kronen (2,8 Milliarden Euro) um. Das sind 73 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 72 Prozent auf 5,26 Milliarden Kronen (0,7 Milliarden Euro).
US-Zinsen drücken das Ergebnis
Wegen hoher Abschreibungen von 3,4 Milliarden Kronen – der Anstieg langfristiger Zinsen in den Vereinigten Staaten senkte den rechnerischen Wert von US-Projekten – blieb unter dem Strich ein Nettoverlust von 728 Millionen Kronen (97 Millionen Euro). Im Vorjahresquartal hatte der Konzern einen Nettoverlust von 1,7 Milliarden Kronen (227 Millionen Euro) verbucht.
Nach den ersten drei Quartalen 2026 liegt der Jahresumsatz bei 69,5 Milliarden Kronen (9,3 Milliarden Euro) und damit 39 Prozent über dem Vorjahreswert. Die wichtigsten Wachstumstreiber waren eine höhere Stromproduktion und gestiegene Strompreise. Der Konzern hat in den letzten Monaten den deutschen Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 und den US-Offshore-Windpark Revolution Wind mit einer Erzeugungsleistung von zusammen 1,6 Gigawatt fertiggestellt und ans Stromnetz angeschlossen. US-Präsident Donald Trump hatte erfolglos versucht, den Bau von Revolution Wind zu stoppen.
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