Der Vorstand der neuen Pax-Bank für Kirche und Caritas (v.l.n.r.): Dr. Manuel Sonntag, Dr. Klaus Schraudner (Co-Vorstandssprecher), Jürgen Reineke (Co-Vorstandssprecher) und Dr. Sebastian Reichardt. / Foto: Thorsten Hennig

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Pax-Bank und Bank für Kirche und Caritas schließen Fusion erfolgreich ab

Die Verschmelzung der Kölner Pax-Bank und der Paderborner Bank für Kirche und Caritas zur neuen Pax-Bank für Kirche und Caritas ist seit einigen Tagen abgeschlossen.

Mit einer Bilanzsumme von rund 8,6 Milliarden Euro und einem Kundengeschäftsvolumen von mehr als 18 Milliarden Euro zählt das neue Institut zu den größten christlich-nachhaltigen Geldhäusern Deutschlands. Seit dem 16. Juni finden Kundinnen und Kunden sowie Netzwerkpartner alle relevanten Informationen über die neue Bank sowie ihre Produkte und Dienstleistungen auf der neuen Website www.pax-bkc.de.

„Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Fusion zweier traditionsreicher Genossenschaftsbanken. Indem wir unsere Kräfte bündeln, können wir unseren Service und unsere Angebote noch innovativer und gezielter auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder sowie unserer Kundinnen und Kunden abstimmen. Gleichzeitig bieten wir unseren Mitarbeitenden attraktive und zukunftsfähige Arbeitsplätze“, sagt Jürgen Reineke, Co-Vorstandssprecher der Pax-Bank für Kirche und Caritas. 

Betriebsbedingte Kündigungen werden ausgeschlossen

„Die Fusion vereint zwei Institute, die seit jeher von christlichen Werten und solidarischem Handeln geprägt sind. Wir glauben an eine Welt, in der finanzielle Entscheidungen stets einem höheren Ziel dienen“, ergänzt Dr. Klaus Schraudner, ebenfalls Co-Vorstandssprecher. „An der Seite unserer Kundinnen und Kunden zeigen wir, dass Geld und Gewissen im Einklang stehen können.“

Neben den Co-Vorstandssprechern Schraudner (zuvor Vorstandsvorsitzender der Pax-Bank) und Reineke (zuvor Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas) gehören dem Vorstand der neuen Bank Dr. Sebastian Reichardt und Dr. Manuel Sonntag an. Die Pax-Bank für Kirche und Caritas hat ihren juristischen Sitz in Paderborn mit gleichberechtigten Verwaltungssitzen in Paderborn und Köln. Auch alle bisherigen Standorte in Aachen, Berlin, Erfurt, Essen, Heilbad Heiligenstadt, Mainz, Rom und Trier bleiben erhalten. Betriebsbedingte Kündigungen hatte der Vorstand bereits im Vorfeld der Fusion ausgeschlossen.

Zum Kundenkreis der Pax-Bank für Kirche und Caritas zählen kirchliche, gemeinnützige und soziale Institutionen sowie Privatpersonen. „Dank unserer langjährigen Erfahrung wissen wir genau, worauf es bei der Betreuung dieser Institutionen ankommt. Wir legen großen Wert auf Vertrauen sowie Verantwortung und sind daher als Spezialbank auch ein verlässlicher Partner für nicht-konfessionelle Einrichtungen“, erläutert Prälat Dr. Karl Jüsten, Aufsichtsratsvorsitzender der Pax-Bank für Kirche und Caritas. „Die Fusion versetzt uns in die Lage, den wachsenden Anforderungen dieser Kundengruppen noch besser gerecht zu werden." 

Die Pax-Bank wurde 1917 als Spar- und Darlehenskasse aus dem „PAX Verein von katholischen Priestern Deutschlands“ gegründet, basierend auf den genossenschaftlichen Prinzipien von Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Die Bank für Kirche und Caritas entstand 1972 als Selbsthilfeeinrichtung für Kirchengemeinden, kirchlich-caritative Einrichtungen sowie deren Mitarbeitende. Im Februar 2024 hatten beide Banken Fusionsverhandlungen bekannt gegeben. Im September 2024 stimmten die Mitglieder beider Institute mit großer Mehrheit für den Zusammenschluss.

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