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Nachhaltige Aktien, Finanzdienstleister
ProCredit: Dividendenrendite soll trotz Gewinnrückgang hoch bleiben
Die in Frankfurt ansässige Entwicklungsbank ProCredit ist im letzten Jahr gewachsen, leidet aber unter gestiegenen Kosten und höheren Geschäftsrisiken. Die Aktie gibt deutlich nach.
ProCredit erhöhte 2025 sein Kreditportfolio währungsbereinigt um 13 Prozent auf 7,75 Milliarden Euro, wobei vor allem mehr kleinere Kredite vergeben wurden. Der Volumen von Krediten für nachhaltige Projekte stieg um knapp 5 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen wuchsen währungsbereinigt um 13 Prozent auf 9,14 Milliarden Euro.
Nur wenige ausgefallene Kredite
Das Nettogewinn sank hingegen von 104 auf 83,5 Millionen Euro, insbesondere wegen gestiegener Personalkosten und einer deutlich höheren Risikovorsorge aufgrund einer laut ProCredit einmaligen Neubewertung von Projektfinanzierungen. Die Eigenkapitalrendite verschlechterte sich von 10,2 auf 7,8 Prozent. Der Anteil ausgefallener Kredite stieg von 2,3 auf 3,0 Prozent – immer noch ein guter Wert.
Wegen der höheren Risikovorsorge hatte die Bankengruppe Ende Oktober ihre Jahresprognose gesenkt (ECOreporter berichtete hier). ProCredit rechnete danach mit einer Eigenkapitalrendite von 7 bis 8 Prozent statt zuvor 10 Prozent.
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