ProCredit vergibt Kredite in Osteuropa, auch in der Ukraine. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien, Finanzdienstleister

ProCredit-Bankengruppe senkt Prognose, Aktie verliert 14 %

Die in Frankfurt ansässige Entwicklungsbank ProCredit geht davon aus, ihr Renditeziel in diesem Jahr nicht zu erreichen. Die seit 2022 deutlich gestiegene Aktie gibt nach.

ProCredit rechnet jetzt für das Geschäftsjahr 2025 nur noch mit einer Eigenkapitalrendite von 7 bis 8 Prozent. Bislang lag das Ziel bei 10 Prozent. Als Grund für die gesenkten Erwartungen nennt die Bank drohende Kreditausfälle, vor allem bei Projektfinanzierungen. Zudem könne man entgegen bisheriger Annahmen in diesem Geschäftsjahr keine Risikovorsorge aus früheren Zeiten auflösen.

Der Vorstand geht für 2025 weiterhin von einem Kreditwachstum von währungsbereinigt rund 12 Prozent und einer harten Kernkapitalquote von etwa 13 Prozent aus. Aufsichtsrechtlich vorgeschrieben ist eine Mindestquote von 4,5 Prozent.

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