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Nachhaltige Aktien, Finanzdienstleister
ProCredit wächst weiter, bleibt aber vorsichtig
Die in Frankfurt ansässige Entwicklungsbank ProCredit ist in diesem Jahr bislang spürbar gewachsen. Schafft die Aktie jetzt die Kehrtwende?
ProCredit erhöhte in den ersten neun Monaten 2025 sein Kreditportfolio währungsbereinigt um 10 Prozent auf knapp 7,6 Milliarden Euro, wobei vor allem mehr kleinere Kredite vergeben wurden. Die Kundeneinlagen stiegen währungsbereinigt um mehr als 6 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro.
Höhere Risiken, aber weniger Ausfälle
Das Konzernergebnis sank hingegen von 85 auf 58 Millionen Euro, insbesondere wegen geringerer Zinsüberschüsse, gestiegener Personalkosten und einer höheren Risikovorsorge aufgrund einer laut ProCredit einmaligen Neubewertung von Projektfinanzierungen. Die Eigenkapitalrendite verschlechterte sich von 11,3 auf 7,4 Prozent. Positiv: Der Anteil ausgefallener Kredite verringerte sich von 2,3 auf 2,1 Prozent.
Wegen der höheren Risikovorsorge hat die Bankengruppe bereits Ende Oktober ihre Jahresprognose gesenkt (ECOreporter berichtete hier). ProCredit rechnet mittlerweile für das Geschäftsjahr 2025 nur noch mit einer Eigenkapitalrendite von 7 bis 8 Prozent. Bislang lag das Ziel bei 10 Prozent.
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