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Qualcomm gewinnt weiteren Prozess gegen ARM
Im Streit um die Verwendung von Chiptechnologie hat der US-Halbleiterentwickler Qualcomm einen weiteren Prozess gegen den britischen Mikrochip-Architekten ARM gewonnen. Damit haben sich die Amerikaner nun vollständig durchgesetzt.
Hintergrund des Rechtsstreits ist die Technologie, die Qualcomm für die Prozessoren (CPUs) bei seiner Offensive auf dem PC- und Laptop-Markt verwendet. Das US-Unternehmen hatte die CPU-Designs erworben, indem es 2021 das ebenfalls aus den Vereinigten Staaten stammende Start-up Nuvia gekauft hatte.
Qualcomm klagt selbst gegen ARM
Nuvia besaß eine ARM-Lizenz, die vorsah, dass Nuvia die Lizenz und ARM-Technologie nur mit ARMs Zustimmung verkaufen durfte. Die Briten erklärten daher, dass Qualcomm Nuvia unrechtmäßig übernommen habe, und verlangten außerdem Lizenzgebühren für die Nutzung der CPUs. Qualcomm argumentierte, die Nuvia-Lizenz sei wegen Qualcomms eigener ARM-Lizenz verfallen, und die Nuvia-Technologie sei im Kern kein geistiges Eigentum von ARM. Der Streit landete schließlich vor Gericht.
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