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Roche: Krebsmedikament Lunsumio könnte wirksamer sein als gedacht
Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat neue klinische Daten zu seinem Medikament Lunsumio vorgestellt. Das Präparat könnte bei der Behandlung von Tumoren demnach auch in früheren Stadien wirksam sein. Mitte des Jahres hatte es Aufregung um einen Rückzug von Lunsumio vom Schweizer Markt gegeben.
Roche zufolge könnte Lunsumio in Kombination mit dem Wirkstoff Lenalidomid früher als bislang gedacht eine wirksame Behandlung bei bestimmten Typen des sogenannten follikulären Lymphoms sein, eines bösartigen Tumors aus der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome. Das zeigen demnach Daten aus einer Phase-3-Studie, die Roche auf der aktuell laufenden Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in den USA präsentierte.
Preisstreit mit Schweizer Behörden
Zudem gibt es Neuigkeiten zu einem möglichen subkutanen Einsatz, also Injektionen in das Fettgewebe unter der Haut. Hier soll in der Kombination mit dem Wirkstoff Polivy Potenzial für eine Behandlung bestimmter Tumortypen ohne Chemotherapie bestehen. Eine subkutane Injektion ist zudem deutlich einfacher als die intravenöse, die bei Lunsumio aktuell notwendig ist.
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