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SeniVita Social Estate: Anleihegläubiger sollen Geld erhalten
Beim insolventen Bayreuther Pflegeheimbetreiber SeniVita Social Estate sind erste Immobilien verkauft worden. Mit den Erlösen sollen Anleiheschulden getilgt werden.
Aktuell stünden aus Gebäudeverkäufen nach Abzug von Kosten knapp 1,36 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte der gemeinsame Gläubigervertreter der Anleihe 2015/20, Rechtsanwalt Meyer zu Schwabedissen, gestern mit.
Durch die Tilgung würde sich der Nennwert der Anleihe um ungefähr 3 Prozent verringern. Notarielle Urkunden über den Verkauf weiterer Immobilien im Wert von 1,5 Millionen Euro vor Kosten zugunsten der Anleihegläubiger befänden sich nach Angaben des Insolvenzverwalters in Abwicklung.
Die Seni Vita Social Estate AG hatte Ende Januar 2021 Insolvenz angemeldet. Die Anleihe notiert derzeit im Tradegate-Handel bei 4,95 Prozent ihres Nennwertes (Stand 5.9.2023, 8:36 Uhr). ECOreporter hatte bereits Anfang 2020 über erhöhte Risiken bei der Anleihe berichtet und unter anderem hier von einem Einstieg abgeraten.
SeniVita Social Estate AG Anleihe 2015/2020: ISIN DE000A13SHL2 / WKN A13SHL