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Siemens Energy benennt sich in Omterra um
Der Berliner Energietechnik-Konzern Siemens Energy gibt sich einen neuen Namen – auch aus Kostengründen.
Siemens Energy hatte sich 2020 von seinem Mutterkonzern Siemens abgespalten und zahlt diesem seitdem jedes Jahr etwa 1,2 Prozent seines Umsatzes für die Nutzung der Namensrechte – im Geschäftsjahr 2024/25 ungefähr 300 Millionen Euro. Jetzt soll das Unternehmen bis Ende 2026 in Omterra umbenannt werden. Nach den vertraglichen Regelungen mit Siemens hätte Siemens Energy den alten Namen noch bis Ende des Jahrzehnts nutzen können.
Was wird aus dem Windenergiegeschäft?
Der Kunstname Omterra steht Siemens Energy zufolge „für die globale Aufstellung des Unternehmens, seine technologische Kompetenz und den Anspruch, weltweit zu einer verlässlichen Energieversorgung beizutragen“.
Siemens Energy produziert unter anderem Windräder und Wasserstoff-Elektrolyseure, aber auch Kernkomponenten für Gaskraftwerke und Technik für die Ölindustrie. ECOreporter schätzt Siemens Energy als weniger nachhaltig als die ehemalige Mutter Siemens ein, die aktuell noch 10 Prozent der Aktien hält.
Die Windkraftsparte, die früher Siemens Gamesa hieß, wird Siemens Energy möglicherweise abspalten, da sie bislang nicht rentabel genug ist. In den letzten Jahren fuhr der Bereich teils hohe Verluste ein, auch wegen technischer Mängel einiger Windradmodelle.