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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
Siemens: Jobabbau wird konkreter, Börsenkurs steigt
Der Münchner Technologiekonzern Siemens hat sich mit seinem Betriebsrat auf die Modalitäten für die im März angekündigten Stellenstreichungen geeinigt. Die Aktie des ECOreporter-Favoriten bewegt sich weiter auf hohem Niveau.
Siemens hatte im März angekündigt, in Deutschland etwa 2.750 Arbeitsplätze in der zuletzt margenschwachen Industrie-Automatisierungssparte Digital Industries abzubauen. Die Sparte hatte sich zu sehr auf den deutschen und chinesischen Markt sowie die Automobilbranche konzentriert und weniger Aufträge als erhofft erhalten.
Die Belegschaft soll nicht schrumpfen
Jetzt einigten sich Siemens, sein Gesamtbetriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall auf einen Interessenausgleich. Demnach sollen so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie möglich in den Vorruhestand gehen oder im Unternehmen gehalten werden, vor allem durch Wechsel in die anderen Sparten des Konzerns. Siemens hat dafür einen 50 Millionen Euro schweren Transformationsfonds eingerichtet, aus dem unter anderem Umschulungen und Weiterbildungen bezahlt werden sollen.
Im Eisenbahnwerk in München-Allach will der Konzern 500 neue Arbeitsplätze schaffen, die mit Angestellten aus der Sparte Digital Industries besetzt werden könnten. In Leipzig habe man mehr als der Hälfte der 160 vom Jobabbau betroffenen Menschen eine neue Stelle anbieten können. Laut Personalvorständin Judith Wiese ist der Personalbestand bei Siemens weiterhin stabil bis steigend.
Siemens ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige.
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