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Finanzdienstleister, Fonds / ETF
So gehen Union Investment und die GLS Bank mit der neuen EmpCo um
Eine neue Greenwashing-Richtlinie der EU sorgt für Unruhe in der Finanzbranche und hat auch Auswirkungen auf nachhaltige Anlegerinnen und Anleger. Wie reagieren Fondsanbieter und Banken auf die neuen Vorschriften? Welche Begriffe sind jetzt in Produktunterlagen und Beratungsgesprächen tabu? ECOreporter hat sich in der Branche umgehört.
Aussagen müssen belegt werden
Die EU will mit der am 27. September in Kraft getretenen Empowering Consumers Directive (EmpCo) Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor irreführenden Umweltaussagen schützen. Wer Produkte mit Begriffen wie „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „green“ bewirbt, muss diese Aussagen nun konkret belegen können. Dies gilt auch für Finanzprodukte wie etwa Fonds, ETFs oder Anleihen.
In der Finanzbranche wird die EmpCo seit Monaten viel diskutiert, weil bislang nicht rechtssicher geklärt ist, wann und wie Produkte als nachhaltig beworben werden dürfen. ECOreporter hat dazu Stimmen von Banken, Fondshäusern und Finanzvertrieben eingeholt und wird einige davon in den nächsten Tagen in loser Folge veröffentlichen. Den Anfang machen die Bochumer GLS Bank und Union Investment, die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken.
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