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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie, Aktien-Favoriten
Solarausschreibung – DHL und Borussia Dortmund erfolgreich
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Juni-Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen veröffentlicht. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 283 Megawatt (MW) wurden 127 Gebote mit einer Gebotsmenge von 274 MW eingereicht. Die Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden war damit leicht unterzeichnet.
Die Bundesnetzagentur musste in dieser Runde neun Gebote vom Zuschlagsverfahren ausschließen. Daher haben 118 eingereichte Gebote mit einem Volumen von 255 MW einen Zuschlag erhalten.
Große Spannweite bei den Zuschlagswerten
Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 6,90 Cent/kWh und 10,38 Cent/kWh. Offenbar hatten einige Teilnehmer der Ausschreibung mit einer Überzeichnung gerechnet und daher einen geringen Gebotswert angesetzt, um mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Zuschlag erhalten zu können.
Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt mit 9,22 Cent/kWh leicht oberhalb des Wertes der vorherigen Ausschreibungsrunde (9,10 Cent/kWh). Der erlaubte Gebots-Höchstwert liegt mit 10,40 Cent/kWh deutlich darüber.
Regional verteilen sich die Zuschläge laut Bundesnetzagentur auch in dieser Runde ausgeglichen. Die meisten Zuschläge gingen an Projekte in Nordrhein-Westfalen (51 MW, 25 Zuschläge), gefolgt von Brandenburg (47 MW, 15 Zuschläge), Niedersachsen (33 MW, 16 Zuschläge) und Hessen (32 MW, 13 Zuschläge).
Größter Zuschlag mit 20 MW
Es durften Gebote eingereicht werden, die eine Leistung von größer als 1 MW und bis zu 20 MW umfassen. 79 der 118 erteilten Zuschläge gehen an Gebote mit einer Gebotsmenge bis 2 MW. Dies entspricht dem Muster der vorherigen Runden.
Das größte Gebot hatte ein Volumen von 20 MW. Der Zuschlag für das Großprojekt in Brandenburg ging an die Axpo Solarprojekt 79 GmbH & Co. KG. Deren Kommanditistin Axpo Solar Deutschland GmbH ist seit 2003 auf dem deutschen Energiemarkt aktiv und gehört zur Axpo Holding AG mit Sitz in der Schweiz. Die Aktien der Axpo Holding AG befinden sich zu 100 Prozent in der Hand der Nordostschweizer Kantone bzw. Kantonswerke.
Axpo ist von der Produktion bis zur Verteilung und dem Vertrieb von Strom sowie im internationalen Energiehandel tätig. Die Axpo Group ist den Angaben nach mit 7.000 Mitarbeitenden in über 30 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien tätig. Geschäftsbereiche der Gruppe sind neben verschiedenen Erneuerbaren Energien auch Kernenergie und Erdgas.
Große Solaranlage auf dem Stadiondach von Borussia Dortmund
Die Zuschläge mit dem zweithöchstem (rund 8 MW) und dritthöchstem Gebotsvolumen (rund 7 MW) erhielt die Sunrock Solarproject 1 GmbH & Co. KG. Insgesamt sicherte sich Sunrock bei der Ausschreibung sieben Zuschläge für zusammen rund 29 MW. Nähere Infos zu der Firma und ihrer Verbindung zu einem großen Bekleidungsunternehmen lesen Sie hier.
Der mit einer Gebotsmenge von 5,2 MW viertgrößte Zuschlag der Ausschreibungsrunde ging an die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA für die geplante Erweiterung der Solaranlage auf ihrem Stadiondach.
DHL Group mit mehreren Zuschlägen
Sechs Zuschläge für insgesamt rund 12 MW gingen an die Deutsche Post AG. Die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns DHL Group erhielt schon 2024 bei der Oktober-Ausschreibung fünf Zuschläge für eine Gebotsmenge von zusammen 6,2 MW.
Wie ECOreporter die DHL-Aktie aktuell einschätzt, lesen Sie hier.
Die DHL Group ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Dividendenkönige. Lesen Sie auch unser Dossier Nachhaltige Dividendenkönige: Bei diesen großen Favoriten-Aktien kann sich der Einstieg jetzt lohnen
Deutsche Post AG: ISIN DE0005552004 / WKN 555200
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